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KONFERENZPROGRAMM

Track: Innovative Digitalisierung

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  • Mittwoch
    18.05.
  • Donnerstag
    19.05.
, (Mittwoch, 18.Mai 2022)
10:15 - 11:00
Mi 3.1
Du willst fehlschlagen? Dann mach ein Projekt!
Du willst fehlschlagen? Dann mach ein Projekt!

Die Ära der Projekte in der Softwareentwicklung ist vorbei. Mit Projekten ist es nicht mehr möglich, die heutige IT-Welt in den Griff zu bekommen. Komplexe Zusammenhänge zwischen Stakeholdern und Umsystemen sowie rasant ändernde Technologien sind nicht mehr beherrschbar.
Das Resultat: zu teuer, zu spät, am Problem vorbei entwickelt.
Statt in Projekten zu denken, müssen wir uns auf den Produkt-Lebenszyklus ausrichten: Geburt, Weiterentwicklung, Ablösung.
Ein Denkanstoss für neue Wege in der Softwarenentwicklung.

Urs Enzler ist Software-Architekt mit einem Fokus auf die .Net Plattform und Azure. Er baut gerne Produkte mit einem kurzen und häufigen Feedback-Zyklus. Neben der Arbeit am Zeiterfassungs-Produkt TimeRocket, ist er Berater für Software-Architektur und technische Aspekte für Teamarbeit mittels Continuous Delivery wie evolvierbares Design, Test-Driven-Development and ähnlichem. Und er ist Co-Host der .Net Usergroup Zentralschweiz und bloggt auf Planetgeek.ch.

Urs Enzler
Urs Enzler
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11:15 - 12:00
Mi 3.2
Digitalisierung ist menschlich: Impulse für nachhaltige Teamentwicklung
Digitalisierung ist menschlich: Impulse für nachhaltige Teamentwicklung

Um alle Chancen der Digitalisierung nutzen zu können, müssen wir offen sein für Innovation, für Zusammenarbeit und für Menschen.' Dieses Zitat aus dem Jahr 2016 stammt von Dr. Dieter Zetsche, dem damaligen CEO der Daimler AG.

Die Organisation der Zusammenarbeit von Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen (das nicht zwingend innovativ sein muss), nennt man Teamentwicklung. Warum die in diesem Zusammenhang vielzitierte Teamuhr von Tuckman in der gängigen Interpretation falsch liegt und wie eine nachhaltige Teamentwicklung auch in einem komplexen Umfeld wie der Digitalisierung funktionieren kann, beleuchten wir in Theorie und (fiktiver) Praxis in unserem interaktiven Vortrag.

Spoiler: Best Practices für die Teamentwicklung kann es unserer Meinung nach nicht geben, denn jedes Team ist anders. Stattdessen präsentieren wir Good Practices in Form eines iterativen Vorgehensmodells.

Zielpublikum: Führungskräfte, Verantwortliche in Projektteams, Agile Coaches
Voraussetzungen: Erfahrungen mit der Arbeit in/mit Teams
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Dipl.-Inform. Holger Koschek ist selbstständiger Berater, Trainer und Coach für fortschrittliches Management in Projekten und Organisationen. Er unterstützt Teams und Führungskräfte im Projekt- und Produktmanagement sowie im Projektmarketing. Dabei legt er Wert auf eine klare Vision, wirksame Kommunikation, eine dynamische Arbeitsorganisation und eine wertbasierte Zusammenarbeit. Sein Wissen und seine Erfahrung gibt er regelmäßig in Form von Fachvorträgen und Büchern weiter.

Markus Trbojevic begleitet Teams und deren Organisationen auf dem Weg zu einem Arbeitsumfeld, in dem sich alle Teammitglieder befähigt fühlen, eigene Entscheidungen zu treffen und ihre Zusammenarbeit selbst zu gestalten. Das ist seiner Überzeugung nach eine Voraussetzung, um jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Markus' Ziel ist stets, sich in seiner Rolle so weit wie möglich überflüssig zu machen. Dazu greift er auch auf Erfahrungen aus seiner Zeit als Entwickler zurück.

Holger Koschek, Markus Trbojevic
Holger Koschek, Markus Trbojevic
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12:15 - 13:00
Mi 3.3
You build it, but you ain’t gonna run it – DevOps-Praktiken für IT-Dienstleister
You build it, but you ain’t gonna run it – DevOps-Praktiken für IT-Dienstleister

Die DevOps-Bewegung versucht, Silos zwischen Entwicklung und Betrieb aufzubrechen und durch eine intensive Kollaboration zu ersetzen. Etliche Unternehmen sind intern auf dieser Reise weit gekommen und haben sich mehr und mehr DevOps-Praktiken angeeignet. Sobald sie jedoch externe IT-Lieferanten beauftragen, entstehen oft wieder die alten Silos: Die Lösung wird vom Lieferanten gebaut und nach der Übergabe vom Kunden betrieben. Dabei muss das nicht so sein. Auch externe IT-Lieferanten können gemäß der DevOps-Philosophie mit ihren Kunden (zusammen-) arbeiten. Ich zeige euch in seinem TechTalk einige Muster und praktische Beispiele dafür.

Zielpublikum: Entwickler, Product Owner
Voraussetzungen: Zusammenarbeit mit Kunden
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Konstantin Diener ist CTO bei cosee. Er ist leidenschaftlicher Software-Entwickler und brennt für Clean Code und Test-Driven Development. Als CTO kümmert er sich mittlerweile mehr um die Rahmenbedingungen für cross-funktionale Entwicklungsteams. Er spricht regelmäßig auf Konferenzen und war Autor der Kolumne "DevOps Stories" im Java Magazin, die sich mit Agilität, DevOps & New Work befasst.

Konstantin Diener
Konstantin Diener
Vortrag: Mi 3.3
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14:30 - 15:15
Mi 3.4
Weiß ich doch nicht, wer mein Kunde ist! Welche Muster in Unternehmen Business Agility todsicher verhindern.
Weiß ich doch nicht, wer mein Kunde ist! Welche Muster in Unternehmen Business Agility todsicher verhindern.

Doing agile statt Being agile? Conway's Law hits back? Transformation gescheitert? 
Um das zu verhindern, versuchen wir bei Scalamento anhand von Mustern zu erkennen, wo ein Unternehmen auf dem Weg zur Business Agility steht. Durch die Analyse der Muster können wir Transformationsrisiken frühzeitig erkennen und nachhaltige Veränderungen umsetzen. Unser Fokus liegt dabei auf Mustern, die sich über verschiedene Ebenen einer Organisation ziehen, von der Technologie- über die Struktur- bis hin zur Führungsebene. 
Wir möchten mit euch teilen, anhand welcher Beobachtungen wir relevante Muster erkennen. Am Beispiel der Begleitung eines Großkonzerns zeigen wir, welche transformations-hemmenden Muster im Corporate Umfeld häufig auftreten, vom LONELY-ISLAND- über das THOUSAND THINGS-Syndrom bis hin zum WRONG-TOOL-FOR-THE-JOB-Muster. Wir berichten, wie wir mit solchen Mustern umgehen, wo wir auch mal gescheitert sind und was wir daraus gelernt haben.

Zielpublikum: Transformations-Verantwortliche, Manager:innen, Projektleiter:innen, Entscheider:innen,
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Anne ist Agile Coach und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. In dieser Rolle ist es ihr Ziel, Unternehmen fit für dynamische Märkte und selbstbestimmte Mitarbeitende zu machen. Ihre Musterbeobachtungs- und Coaching-Skills aus 8 Jahren Berufserfahrung setzt Anne momentan bei der digitalen Transformation eines deutschen Großkonzerns ein.

Als ehemaliger IT-Projektleiter und systemischer Coach weiß Jan um die Komplexität digitaler Transformationen. In der Transformationsbegleitung von Unternehmen verschiedenster Branchen hat er einen reichen Schatz an Mustern beobachtet und analysiert. Die daraus resultierende Expertise als Organisationsentwickler bringt Jan momentan in der Begleitung einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein.

Anne Herwanger, Jan Niesitka
Anne Herwanger, Jan Niesitka
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15:30 - 16:15
Mi 3.5
Reinforcement learning - the future of robot programming !?!
Reinforcement learning - the future of robot programming !?!

Reinforcement Learning (RL) is a type of machine learning technique that enables to learn from experiences and interactions between intelligent agents and the environment. This ability is not naturally provided by classical supervised learning wherein the entire training process is based on past experiences. In RL, the training target is mainly formulated as composite rewards for the decisions made by agents at particular states (of the system in the problem environment). Over time, the agents learn to improve their future cumulative rewards which, depending on the problem being solved, can appear to address a particular case where a specific goal is achieved or an optimal state is reached. This phenomenon could help addressing the problems for which insufficient data or modeling knowledge is available and also problems with significant levels of uncertainly. In particular, such cases are referred to as partially observable problems and regarding the fact that most RL solutions are provided under the assumption of the Markov property, RL methods nowadays are most significantly incorporated to address Partially Observable Markov Decision Processes (POMDP). RL has recently had a significant contribution to robotic controllers at different industrial roles. For the lowest level, training robots how to grasp an object quickly with a correct amount of force and appropriate rotations of the hand-like end-effectors as well as the paths the serially connected prismatic arms should move through can be learned via the use of RL. For curious people in the field, Deep-mind has provided efficient simulation environments and diverse parametric functionality to facilitate an enhanced understanding of the problem space. In addition, RL can assist with even more complex situations, such as when there is a variety of sensory data, but insufficient knowledge about the environmental reaction to the decisions made by the robot. The RL-controller can learn how to improve its reward or reach its goal optimally by choosing appropriate actions and receiving the corresponding feedback from the environment. Siemens Corporate Technology is one of the many who used RL based robotic controllers to drive its manufacturing assembly processes. In general, in a real-world application of RL for robotic control, the process of building the RL controller begins with defining an appropriate reward, identifying appropriate state variables and listing action space. Selecting an appropriate RL method out of value based, policy based or mixed approaches such as actor-critic methods is the next step. Simulations are repeated in an episodical manner and the success of the developed controller in achieving the learning objectives can be monitored in the growth (or decline) of the value of the reward. RL has recently played a more significant role in providing decentralized and interconnected autonomous systems where multiple agents negotiate and cooperate to handle complex tasks and multi-objective problems. Such solutions are referred to as Multi-agent Reinforcement Learning (MARL). Depending on the problem, such environments are massively complex for humans to model and an appropriate solution cannot be achieved without dealing with the curse of dimensionality without the use of MARL techniques. Distributed manufacturing systems are the next generation of such application as a significant number of industrial and academic research projects have recently been undertaken on the topic. 

Dr. Fouad Bahrpeyma (IEEE Member) is a postdoctoral researcher at HTW Dresden, with the Smart Production Systems group. He received his PhD in Artificial Intelligence from Dublin City University, Insight Center for Data Analytics in 2020. He also has a M.Sc. degree in AI and a B.Sc. degree in computer science. He is co-supervising PhD, M.Sc. and undergraduate students, and is a co-author/author of various journal papers, conference papers and chapter-books in the field of Artificial Intelligence.
His areas of research are mainly Self-organizing systems, Multi-Agent Reinforcement Learning, Deep Learning, Smart Manufacturing Systems, Cognitive science, Signal processing and Time Series Analysis. He has an ongoing research focus on Multi-agent reinforcement learning for decentralized management approaches and distributed robotic controllers in Smart Manufacturing Systems, along with Brain-Computer Interfaces (BCIs) for developing brain controlled robotic systems. He is involved in various R&D projects such as CASO and Arrowhead tools.

Fouad Bahrpeyma
Fouad Bahrpeyma
Vortrag: Mi 3.5
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17:15 - 18:30
Special
Bei Auto Scheiße, in Firma Super - HYBRID! Ein Streitgespräch
Bei Auto Scheiße, in Firma Super - HYBRID! Ein Streitgespräch

Hybrides Arbeiten, hybrid, was ist das eigentlich? Reaktionäre sagen, alle zusammen in der Firma, das wäre doch super. Alle remote, das wäre doch super, sagen die Corona-Berater-Opportunisten (dann muss man nicht mehr so viel reisen). Die Open-Sourcler lachen sich derweil einen Ast. Hybrid, also egal wann wo, das ist die Zukunft? Ne, gibt es schon. Und funktioniert. Und ist super! Und das nicht zu machen ist reaktionär!! Spätestens nun gibt es Streit zwischen Anke und Hannes. Fantastisch? Realistisch? Geschichten aus der Arbeitswelt verschiedener Firmen (_k_, intersoft, NewStore, LV1871, …).

Hannes Mainusch - impulsiver nerd-manager.
Dinge, die mich inspirieren, sind innovative Technologien, Röhrenradios und Radfahren. Und ich freue mich, wenn die Menschen um mich herum und ich lernen, besser zu werden. Veränderung beinhaltet Scheitern und Lernen, organisatorische Veränderung beinhaltet die Schaffung einer Lernumgebung. Also versuche ich, offen für neue Herausforderungen zu bleiben und gleichzeitig einen tollen und empathischen Job im Change-Management zu machen.
In den letzten Jahren war ich im IT-Management und Consulting tätig. 2016 haben wir die commitment GmbH & Co. KG als Experiment radikaldemokratischer Unternehmensberatung gegründet.

Johannes Mainusch
Johannes Mainusch
Vortrag: Special
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, (Donnerstag, 19.Mai 2022)
10:15 - 11:00
Do 3.1
Nutzer, Nutzen, nutzlos – das Märchen der Nutzerzentrierung
Nutzer, Nutzen, nutzlos – das Märchen der Nutzerzentrierung

Wir stellen den Nutzer ins Zentrum und entwickeln dadurch wertvolle Software. Aber wie? Greift die Prämisse der Nutzerzentrierung immer? Wenn dem so ist, warum sind so viele Produkte einfach nur schlecht? Oder ist es vielleicht sogar schädlich alles auf den Nutzer zu fokussieren und führt am Ende zu nutzloser Software?
Wir gehen diesen Fragen nach, klären auf und zeigen wie das Märchen der Wertmaximierung doch noch ein Happy End bekommt.

Frank Düsterbeck als Berater bei der HEC GmbH tätig.
Kern seiner Arbeit ist die Qualifizierung und Beratung von Entscheidern und Entwicklern in den Bereichen Projekt-, Test- und Anforderungsmanagement mit dem Fokus auf den Einsatz agiler IT-Verfahren und -Methoden. Frank ist Trainer der HEC Software-Akademie sowie Sprecher auf unterschiedlichen Konferenzen und Veranstaltungen. Weiterhin doziert er an Hochschulen im Bremer Umland.

Ulf Mewe ist als Berater bei der HEC GmbH in Bremen tätig. Er berät und unterstützt IT-Unternehmen, Fachbereiche und Teams in den Bereichen Anforderungsmanagement und agiles Projektvorgehen. Dabei steht die Weiterentwicklung von Menschen und Organisationen immer im Vordergrund, um Arbeit wertvoller zu machen. Als Sprecher auf verschiedenen Konferenzen und als Dozent an der Hochschule Bremen profitiert Ulf Mewe von mehr als 10 Jahren Erfahrung im agilen Anforderungsmanagement und in agilen Projekten und teilt diese Erfahrungen immer wieder gerne mit anderen.

Frank Düsterbeck, Ulf Mewe
Frank Düsterbeck, Ulf Mewe
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11:15 - 12:00
Do 3.2
Softwareentwicklung als Allegorie - Wie kommen die Fehler in die Software?
Softwareentwicklung als Allegorie - Wie kommen die Fehler in die Software?

Vor einigen Tagen fragte mich mein Englisch-Lehrer 'Warum kann man nicht Software ohne Fehler bauen?' und ich versuchte in Gedanken eine einfache Antwort zu formulieren, ohne dabei Fachbegriffe und technische Vokabeln aus der Softwareentwicklung zu nutzen. Aus dieser Fragestellung entwickelte ich die Metapher des Schreibens eines Buches als nachvollziehbares Beispiel für ein komplexes Projekt mit flexiblen Anforderungen. Anhand dieser Metapher soll einen Informatik-Fernen die typischen Herausforderungen eines Softwareprojektes beschrieben werden wie Teamarbeit, Skalierung, Kundenanforderungen, Projektsituationen, Entwicklerwerkzeuge und Frameworks etc.
Dieser Vortrag richtet sich an alle, die sich auch die Frage gestellt haben 'Wieso die Fehler in der Software sind?' und an alle, die diese Frage schon einmal einem Kollegen, Manager, Kunden ... erklären wollten (und gescheitert sind).

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter, Manager, Entscheider etc.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zum Thema Softwareentwicklungsprojekte, Erfahrungen als Stake- und Shareholder in und an Softwareentwicklungsprojekten
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Kay Grebenstein arbeitet als Testmanager und agiler QA-Coach für die Carl Zeiss Digital Innovation. Er hat in den letzten Jahren in Projekten unterschiedlicher fachlicher Domänen (Telekommunikation, Industrie, Versandhandel, Energie, ...) Qualität gesichert und Software getestet.

Kay Grebenstein
Kay Grebenstein
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12:15 - 13:00
Do 3.3
From Legacy to Cloud--A Typical Journey
From Legacy to Cloud--A Typical Journey

Come and hear the story of a company that is on the journey from the old monolithic, on-premise, waterfall world to the new modular, agile, domain-driven, multi-tenant, cloud-based microservices world. The challenges come from different directions: both technical and organizational aspects have to mastered. The domain has to be understood, so that the system can be structured right. The big bang has to be avoided.

In this talk we will look at how our 'fictional' company has struggled with and finally overcome those challenges.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Erfahrungen in mittleren bis großen Softwareprojekten
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Henning Schwentner loves programming in high quality. He lives this passion as coder, coach, and consultant at WPS – Workplace Solutions in Hamburg, Germany. There he helps teams to structure their monoliths or to build new systems from the beginning with a sustainable architecture. Microservices or self-contained systems are often the result. Henning is author of “Domain Storytelling – A Collaborative Modeling Method” and the www.LeasingNinja.io as well as translator of “Domain-Driven Design kompakt”.

Henning Schwentner
Henning Schwentner
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14:30 - 15:15
Do 3.4
'Can't touch this' - Erfahrungen aus der Digitalisierung verstaubter Industrieanlagen
'Can't touch this' - Erfahrungen aus der Digitalisierung verstaubter Industrieanlagen

In der Produktionsindustrie klafft eine gigantische Lücke, die stetig größer wird: Auf der einen Seite etablieren sich innovative Methoden für moderne Software-getriebene Anlagen: Data Analytics für Predictive Maintenance, Cloud zum Skalieren, und künstliche Intelligenz zur Prozessoptimierung sind nur einige Beispiele dieser Bewegung. Auf der anderen Seite operiert noch immer eine signifikante Anzahl von Fabriken mit Software, die mit Disketten updated wird oder die nur exakt mit einer Compiler Version und nur auf einer OS-Version aus der digitalen Steinzeit zum Laufen zu bringen ist. Connectivity ist für solche Betriebe oft nur ein Traum. In diesem Beitrag zeigen wir, wie solche Unternehmen aus dem 'Can't touch this'-Stadium geführt werden können und was gerade am Anfang dieses Weges beachtet werden muss. Basierend auf unserer Projekterfahrung und anhand von Beispielen zeigen wir die 'hidden Challenges' auf dem Weg zu einer modernen Fabrik.

Zielpublikum: Projektleiter und Manager im Kontext der Industriedigitalisierung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Digitalisierung: Begriffe wie Connectivity, Predictive Maintenance, Cloud-Backend etc. sollten für das Publikum einordenbar sein.
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

As head of engineering, Dr. Sebastian Labitzke is responsible for topics like cloud, data analytics, smart products and factories, agile project support, and energy management. Furthermore, as Chief Information Security Officer, Sebastian drives the Information Security Management System based on ISO/IEC 27001 and TISAX and is responsible for the security of project deliverables. Sebastian represents the ITK Engineering GmbH (a 100% Bosch subsidiary) in committees and by giving conference presentations, keynotes, online seminars, and online videos.

Sebastian Labitzke
Sebastian Labitzke
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15:30 - 16:15
Do 3.5
Don't build products that nobody wants - risikoarme Produktinnovation durch datenbasierte Validierung
Don't build products that nobody wants - risikoarme Produktinnovation durch datenbasierte Validierung

Über 80% von neuen Produkten, darunter auch digitale Produkte, scheitern. 42% scheitern, weil es nach Launch des Produktes keine ausreichende Marktnachfrage gibt. Fehlende Marktnachfrage ist damit der Hauptgrund, warum neue Produkte scheitern.

Der Ursache hierfür liegt darin begründet, dass Unternehmen sich zu stark auf meinungsbasierte Marktforschung verlassen. Die Meinung eines Nutzers oder Verbrauchers für eine hypothetische Handlung in der Zukunft ist jedoch keine ausreichend geeignete Datengrundlage für eine Investitionsentscheidung.

Um sicherzustellen, dass eine ausreichende Marktnachfrage vorhanden ist, bedarf es quantitativer und verhaltensbasierter Marktforschung. Wie Unternehmen diese Daten vor der eigentlich Produktentwicklung erheben können, wird in diesem Vortrag auf Basis einer Case-Study aufgezeigt.

Zielpublikum: CDO, Head of Innovation, Innovation Manager, Market Research / Consumer Insights
Voraussetzungen: Interesse / Kenntnis des Produktentwicklungsprozesses
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Daniel is Founder and CEO at Horizon, a Software-as-a-Service Company that allows to quantitatively measure market interest for new products before they are built. Before Horizon, Daniel co-founded Candylabs, Station, Bikebeat, Venture Advisory Partners and others.

Sebastian is Intrapreneur & Head of Transformation at BRITA Group. He is responsible for BRITAs Innovation lab which is searching for- and verifying new digital business models and drives the topics: transformation and user-centricity for the company. As a +10 years experienced business development manager he possesses a strong track record in successfully developing & launching new products and implementing business strategies throughout different positions and countries.

Daniel Putsche, Sebastian Sandor
Daniel Putsche, Sebastian Sandor
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