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KONFERENZPROGRAMM

Thema: Software Architecture

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  • Mittwoch
    18.05.
  • Donnerstag
    19.05.
, (Mittwoch, 18.Mai 2022)
09:00 - 10:00
KeyMi1
KEYNOTE: Architecture Modernization for Product Operating Models
KEYNOTE: Architecture Modernization for Product Operating Models

Decentralization was a big theme of the 2010s. Software architectures became more fine-grained and distributed, and the teams that build and evolve them became more autonomous and empowered, giving rise to product-centric, as opposed to project-centric, operating models. It became clear that architecture is a key enabler of greater organizational performance.
 
Ignoring architecture results in organizations that struggle trying to adopt modern product development approaches as they fight against architecture designed for a different operating model. There's a symbiotic relationship between software architecture and organization architecture. In order to create high-performing teams, it's necessary to co-design a modern architecture.
 
Optimize for business outcomes, align with business domains, and leverage platform thinking are three of the key aspects to modernization that will be discussed in this session.

Nick works with technology leaders to map out their business, architect software, and build high performing teams.

Nick Tune
Nick Tune
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11:15 - 12:00
Mi 1.2
Meine liebsten Unfallarchitekturen
Meine liebsten Unfallarchitekturen

Architekturen, die Unfälle waren und warum es zu diesen Unfällen kam. 

  1. Unfallszenario Von der Brücke direkt in den Maschinenraum
  2. Unfallszenario Es kommt nicht nur auf die inneren Werte an
  3. Unfallszenario Ali Baba und die 40 Microservices'

Der Vortrag erläutert die Szenarien und warum die vorgestellten Architekturen Unfälle sind und wie es dazu kam. Als Take Aways werden Hinweise gegeben, wie man Unfälle vermeiden kann.

Video Abstract

Zielpublikum: Manager, Architekten, Studierende
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

 

 

Annegret Junker ist Lead Architect bei Allianz Deutschland. Sie arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Software-Entwicklung in unterschiedlichen Rollen und unterschiedlichen Domänen wie Automotive, Versicherungen und Finanzdienstleistungen. Besonders interessiert sie sich für DDD, Microservices und alles, was damit zusammenhängt. Derzeit arbeitet sie in einem großen Versicherungs-Projekt als übergreifende Architektin.

Annegret Junker
Annegret Junker
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12:15 - 13:00
Mi 1.3
Meisterwerk oder Groschenroman? 7 Anti-Pattern und Tipps für gute Architekturdokumentationen
Meisterwerk oder Groschenroman? 7 Anti-Pattern und Tipps für gute Architekturdokumentationen

Zugegeben, kaum jemand fällt beim Thema Architekturdokumentation vor Begeisterung vom Stuhl, aber spätestens bei mittelgroßen Systemen geht es nicht mehr ohne. 
Obwohl Architekturdokumentation eine wichtige Rolle im Entwicklungsprozess einnimmt, wird sie ganz häufig stiefmütterlich behandelt. In unseren Projekten treffen wir viel häufiger auf tolle Architekturen als auf tolle Architekturdokumentationen. Dabei begegnen uns immer wieder die gleichen Defizite: Überbetonung von technischen Aspekten oder Vermischung von Lauf- und Entwicklungszeitaspekten sind nur einige Beispiele. 
In diesem Vortrag berichten wir von unseren Erfahrungen rund um Architekturdokumentation von unterschiedlichsten Systemen und Branchen. Wir fassen 7 Anti-Pattern zusammen und geben Tipps wie jede:r durch einfache Mittel die Architekturdokumentation verbessern kann. Unsere Tipps sind unabhängig vom verwendeten Vorgehen und natürlich auch kombinierbar mit Templates wie arc42.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Software Ingenieur:inen, Architekt:inen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Softwarearchitektur
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Matthias Naab ist Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet seit 2020 die Hauptabteilung Information Systems. Seit 2010 verantwortet er die Weiterentwicklung von Architekturmethoden und die Beratung von Kunden aus der Wirtschaft. Er hat in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Branchen Architekturen bewertet, Systeme verbessert und innovative Systeme mitgestaltet. Matthias Naab hält regelmäßig Vorträge zu Softwarearchitektur und Digitalen Ökosystemen.
Dominik Rost ist seit 2009 Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet dort seit 2020 die Abteilung »Architecture-Centric Engineering (ACE)«. Er berät Kunden aller Branchen dabei, die Architektur ihrer Produkte zu entwickeln, zu evaluieren und zu dokumentieren, und die Skills im Bereich Softwarearchitektur zu verbessern. Über seine Erfahrungen spricht er regelmäßig bei Konferenzen. Darüber hinaus leitet er das Seminar »Softwarearchitektur« der Fraunhofer Academy.
Matthias Naab, Dominik Rost
Matthias Naab, Dominik Rost
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12:15 - 13:00
Mi 2.3
Welche Herausforderungen bringen Migration und Betrieb bestehender Software-Stacks auf eine Cloud-Umgebung mit sich?
Welche Herausforderungen bringen Migration und Betrieb bestehender Software-Stacks auf eine Cloud-Umgebung mit sich?

In diesem Vortrag werden Bereiche wie die Migration von einem Mainframe System auf ein LUW-System ebenso betrachtet, wie die Umstellungen von Quellcode von zum Beispiel COBOL nach Java. Auch notwendige Anpassungen der Anwendung an der Nutzerschnittstelle werden dargestellt, um dem Anwender einen Zugriff auf das Programm in der Cloud-Umgebung zu ermöglichen.
Es muss auch eine umfangreiche Abwägung getroffen werden, was sich von der Migration in die Cloud erhofft wird, denn daraus resultiert der Aufwand der Umsetzung. Soll es optisch nach wie vor aussehen wie eine Mainframe Applikation? Möchte ich nur die Anwendung in der Cloud hosten (SaaS) oder die ganze Infrastruktur (IaaS)? Was für Kontrollmechanismen gebe ich damit auf und wie wird die angepasste Anwendung in Zukunft betrieben, getestet und Veränderungen veröffentlicht? All diese Fragen sollen übersichtlich betrachtet werden, um eine Migration hin zu einer Cloud-Architektur zu ermöglichen.

Zielpublikum: Entwickler, Architekten, Technik/Manager
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Programmierung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Marcel Jödicke absolvierte für den Bachelor ein Computer Engineering Studium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.  Im Anschluss absolvierte er sein Master ebenfalls dort über im Studiengang Professional IT-Business, wo er nebenher für die IBM Deutschland GmbH in Berlin gearbeitet hat. Aktuell arbeitet er seit 2018 als Software-Ingenieur im Entwicklungsteam der EasiRun Europa GmbH.

Marcel Jödicke
Marcel Jödicke
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15:30 - 16:15
Mi 1.5
Die Evolution des Container Linux Ökosystems
Die Evolution des Container Linux Ökosystems

Gartner prognostiziert, dass bis zum Jahr 2025 Cloud-native Plattformen die Grundlage für mehr als 95 % der neuen Digitalinitiativen dienen werden und damit in die Überlebenstaschen für aufkommende digitale Wirbelstürme gehören. Für Linux hält beispielsweise eine Differenzierung zwischen Linux auf dem Host (Container Host Linux) und Linux im Container Einzug, die ihre jeweils unterschiedlichen Funktionen abbildet. Wir stellen beide Ökosysteme in ihrer zeitlichen Entwicklung und inhaltlichen Ausgestaltung vor und zeigen anhand der konkreten Open Source Beispiele Amazon Bottlerocket und Microsoft/Kinvolk Flatcar Besonderheiten wie den Aufbau eigener Build Pipelines und Zusatzinstallationen. Abschließend runden wir den Überblick ab mit Auswirkungen auf Betriebsprozesse (Automatisierung, Immutability), Entwicklungsprozesse (Testen und Debuggen in minimierten Umgebungen) und übergreifend auf Digitale Souveränität mit dem Einsatz von Open Source.

Zielpublikum: Digitalization Strategists, Cloud Native Architects, Cloud Native Engineers, Leaders, Managers
Voraussetzungen: Verständnis von Kubernetes und Linux auf Einsteigerebene
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Lothar Wieske arbeitet als Lead Enterprise Architect mit vielen Technologien rund um Digitalisierung. Bis 2009 arbeitete er in Leuchttürmen wie einer Digitalen Radiologie, einer Wertpapierverwaltung sowie für Miles-and-More u.a. bei IBM, Microsoft und Sun Microsystems. Im Innovationsmanagement arbeitete er ab 2009 praktisch mit Cloud und Analytics. Mit den Jahren kamen dann IoT, Blockchain und Augmented Reality hinzu, ebenso wie Artificial Intelligence und Deep Learning. Zuletzt liegt sein Fokus auf Cloud Native. Neben technologischen Aspekten der Digitalisierung haben für ihn zunehmend auch Fragen zur wirtschaflichen, unternehmerischen und gesellschaftlichen Entwicklung und Umsetzung an Bedeutung gewonnen.

Lothar Wieske
Lothar Wieske
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, (Donnerstag, 19.Mai 2022)
10:15 - 11:00
Do 1.1
Modularisierung: Grundlage für Microservices und Monolithen
Modularisierung: Grundlage für Microservices und Monolithen

Nur mit Modularisierung kann man große Systeme entwickeln. Gerade durch Microservices gibt es wieder eine Diskussion zu diesem zentralen Konzept - aber auch modularisierte Monolithen tauchen neuerdings als Architektur-Stil auf. Dieser Vortrag zeigt klassische Konzepte zur Modularisierung beispielsweise von Parnas und arbeitet heraus, was man aus diesen Ansätzen für Architektur-Arbeit an modernen Systemen lernen kann. Denn nur mit einer guten Modularisierung kann eine Architektur erfolgreich sein.

Video Abstract

Zielpublikum: Technische Projektleiter, an Software-Architektur Interessierte
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis über Software-Projekte
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, und trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.
Eberhard Wolff
Eberhard Wolff
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11:15 - 12:00
Do 1.2
Hinter dem Hype
Hinter dem Hype

Neue Ansätze, neue Technologien lösen Probleme - ja? nein? vielleicht? 
Hinter den Neuigkeiten stecken oft alte Bekannte. Probleme, die wir lange kennen, sind nicht weg - aber sie sehen anders aus, geändert, vielleicht besser beherrschbar. Neue Lösungen geben eine andere Perspektive. Aber werden sie mit steigendem Alter nicht selbst zum einem neuen Problem? 
Das Spannungsfeld liegt in den verschiedenen Sichtweisen über die Zeit. Architekturen sind nie nur Technologie, sondern bestehen auch aus gemeinsamen Verständnis und aus dem Vertrauen, dass der Weg richtig ist und die wichtigen Probleme löst.  
Machen Sie mit: In dieser interaktiven Session reden wir darüber. Wir betrachten das Neue und das Mitgenommene, die Lösungen, Nebenwirkungen und die Spätfolgen.

Zielpublikum: Gestalter eines Projektes
Voraussetzungen: Erfahrungen, gute wie schlechte
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Thomas Ronzon arbeitet seit 2000 als Projektleiter und Senior Softwareentwickler bei der w3logistics AG in Dortmund. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit der Modernisierung von unternehmenskritischen Logistikanwendungen.
In der Zeitschrift JavaSPEKTRUM berichtet er regelmäßig über neue „Tools“ für Architekten (The Tool Talk). Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig Fachartikel und spricht auf Konferenzen. Thomas taucht leidenschaftlich gerne und tief in technische Aspekte ein, verliert dabei jedoch nie den Bezug für die Fachlichkeit. Mit viel Empathie, Erfahrung und konkreten Lösungsvorschlägen schlägt er damit immer wieder die Brücke zwischen Business und IT.
Klaus Marquardt ist Platform System Architect und gestaltet das technische Kernsystem von vernetzten Therapiegeräten. Er beschäftigt sich mit einfachen, skalierbaren und wiederverwendbaren Lösungen, und den Zusammenhängen zwischen Projekten, Personen, Organisationen und Prozessen.
Thomas Ronzon, Klaus Marquardt
Thomas Ronzon, Klaus Marquardt
Vortrag: Do 1.2
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11:15 - 12:00
Do 3.2
Softwareentwicklung als Allegorie - Wie kommen die Fehler in die Software?
Softwareentwicklung als Allegorie - Wie kommen die Fehler in die Software?

Vor einigen Tagen fragte mich mein Englisch-Lehrer 'Warum kann man nicht Software ohne Fehler bauen?' und ich versuchte in Gedanken eine einfache Antwort zu formulieren, ohne dabei Fachbegriffe und technische Vokabeln aus der Softwareentwicklung zu nutzen. Aus dieser Fragestellung entwickelte ich die Metapher des Schreibens eines Buches als nachvollziehbares Beispiel für ein komplexes Projekt mit flexiblen Anforderungen. Anhand dieser Metapher soll einen Informatik-Fernen die typischen Herausforderungen eines Softwareprojektes beschrieben werden wie Teamarbeit, Skalierung, Kundenanforderungen, Projektsituationen, Entwicklerwerkzeuge und Frameworks etc.
Dieser Vortrag richtet sich an alle, die sich auch die Frage gestellt haben 'Wieso die Fehler in der Software sind?' und an alle, die diese Frage schon einmal einem Kollegen, Manager, Kunden ... erklären wollten (und gescheitert sind).

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter, Manager, Entscheider etc.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zum Thema Softwareentwicklungsprojekte, Erfahrungen als Stake- und Shareholder in und an Softwareentwicklungsprojekten
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Kay Grebenstein arbeitet als Testmanager und agiler QA-Coach für die Carl Zeiss Digital Innovation. Er hat in den letzten Jahren in Projekten unterschiedlicher fachlicher Domänen (Telekommunikation, Industrie, Versandhandel, Energie, ...) Qualität gesichert und Software getestet.

Kay Grebenstein
Kay Grebenstein
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12:15 - 13:00
Do 1.3
Nachhaltigkeit im Kontext Software Architektur - Warum sollte mich das interessieren und was kann ich tun?
Nachhaltigkeit im Kontext Software Architektur - Warum sollte mich das interessieren und was kann ich tun?

Die Session beschäftigt sich mit der Frage, was Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Software Architektur überhaupt bedeutet und welche Schwierigkeiten es bei einer eindeutigen Definition gibt. Dabei bekommt der Zuhörer einen Einblick darin, auf welchen unterschiedlichen Säulen Nachhaltigkeit entsteht und das es neben den ökologischen auch soziale und ökonomische Aspekte zu betrachten gilt. Den Zuhörer:innen wird dabei auf humorvolle Weise gezeigt, wie sie Nachhaltigkeit vom Requirements Engineering bis zum Betrieb als Anforderung aufnehmen können und bekommen erste Tipps und Tricks gezeigt, um ihre Software nachhaltiger zu gestalten. Der Vortrag liefert zahlreiche Denkanstöße, die jede/r ins eigene Projekt mitnehmen, umsetzen und weiterentwickeln kann, um Software nachhaltiger zu gestalten.

Zielpublikum: Entwickler, Architekten, Manager, Entscheider, Projektleiter, Produktmanager
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in der Softwarebranche, Jeder der Interesse an einer Messe für Softwarearchitektur und -entwicklung mitbringt
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger

Torsten arbeitet als passionierter Softwareentwickler und -Architekt für MHP im Geschäftsfeld Cloud Architecture & Development und ist ein Trusted Advisor für seine Kunden auf diesen Gebieten. Neben der Entwicklung innovativer Softwarelösungen hat er große Freude daran, sein Wissen mit Kollegen zu teilen und hat bereits zahlreiche interne Trainings sowie Vorlesungsreihen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ausgearbeitet und durchgeführt. Seine Suche nach neuen interessanten Technologien ist angetrieben durch den Wunsch, skalierbare und zukunftssichere Software zu entwickeln und Kunden bei ihrer eigenen Cloud Migration Story zu unterstützen.

Torsten Hopf
Torsten Hopf
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14:30 - 15:15
Do 1.4
7+-2 Best Practises für effektive Verschwendung bei der Entwicklung von Architekturen
7+-2 Best Practises für effektive Verschwendung bei der Entwicklung von Architekturen

Organisationen diskutieren vortrefflich über fachliche Architekturen, doch organisatorisch regiert das systemische Versagen! Unter dem Deckmantel der fachlichen Komplexität versteckt sich häufig Verschwendung, die wir für Sie hervorgezerrt haben! 
Inzwischen sollte sich die Ansicht etabliert haben, dass sich Architekturen baumartig aufbauen und Systeme aus Teilsystemen bzw. Komponenten bestehen. Aber sie bauen sich nicht von selbst, sondern brauchen fachkundige ArchitektInnen, welche sich rührend um ihre Systeme kümmern und fundierte, langlebige Entscheidungen treffen. Dazu reicht es nicht, Verantwortlichkeiten lediglich für Komponenten zu vergeben. Es braucht auch Personen, welche das Gesamtsystem verantworten, mit Abstraktionsvermögen und Neutralität gegenüber den Komponenten. Warum Sie diese Personen nicht unbedingt weit oben im Organigramm finden und 7+-2 weitere schmerzhaft erlebte Best Practises präsentieren wir Ihnen im Vortrag.

Video Abstract

Zielpublikum: Entwickler, Architekten
Voraussetzungen: Erfahrungen im Bereich der Entwicklung von System- und Softwarearchitekturen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Dominik Häußer ist Berater und Trainer bei den SOPHISTen. Er unterstützt Kunden unterschiedlichster Branchen bei der Erhebung von Anforderungen, der Dokumentation von Architekturen und der Weiterentwicklung unterschiedlichster Systeme. Im Bereich Systems Engineering hat er erfolgreich Methoden entwickelt, eingeführt und angewendet. Ihn inspiriert die Vorstellung, dass bessere Systeme das Leben von Menschen erleichtern und wir alle Potenziale besser nutzen.

Als Berater und Trainer bei SOPHIST unterstütze ich unsere Kunden bei der Verbesserung von Entwicklungsprozessen und -methoden mit den Schwerpunkten Requirements-Engineering und Architekturentwicklung. Durch meine Kenntnisse und Fähigkeiten in der Anforderungsanalyse und der Modellierung von Anforderungen und Architekturen mittels UML/SysML erarbeite ich Lösungen für unterschiedliche Probleme und vermittle mein Wissen an Kunden aus unterschiedlichen Branchen.

Dominik Häußer, Alexander Rauh
Dominik Häußer, Alexander Rauh
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15:30 - 16:15
Do 2.5
Leben retten mit Unterstützung der Cloud – Ein Weg mit Überraschungen und Hindernissen
Leben retten mit Unterstützung der Cloud – Ein Weg mit Überraschungen und Hindernissen

Zu Beginn einer Entwicklung steht eine Vision. In diesem Fall die Vision Sanitäter am Einsatzort durch Zuschaltung eines sogenannten Telenotarztes live in kniffligen Situationen zu unterstützen. Die agile Umsetzung prompt gestartet, findet man sich mit seiner Entwicklung in der Welt der Notfallrettung schnell in einer kontrastreichen Umgebung zwischen motivierten Rettungskräften, konstruktiv agierenden ärztlichen Leitern und anderen positiv einwirkenden Kräften wieder. Den Kundennutzen im Vordergrund, den Datenschutz im Blick - da kann ja eigentlich gar nichts schiefgehen. Oder etwa doch?!

Erik Fernholz ist System- und Cloud-Architekt für digitale Systemlösungen bei der FTI Engineering Network GmbH in Wildau. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich System Engineering (SE), Software Engineering und AWS. Mit seinen langjährigen Erfahrungen in der Entwicklung von Luftfahrtsystemen fokussiert er sich heute auf die Konzipierung und Umsetzung von modernen cloudbasierten Gesamtlösungen ausgerichtet auf Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Erik Fernholz
Erik Fernholz
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