PROGRAMM

Die im Konferenzprogramm der SEACON digital 2021 angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Summer Time (CEST).

Per Klick auf "VORTRAG MERKEN" innerhalb der Vortragsbeschreibungen können Sie sich Ihren eigenen Zeitplan zusammenstellen. Sie können diesen über das Symbol in der rechten oberen Ecke jederzeit einsehen.

Gerne können Sie die Konferenzprogramm auch mit Ihren Kollegen und/oder über Social Media teilen.

Der Track+ besteht aus Präsentationen der Sponsoren und unterliegt somit nicht der Qualitätssicherung des Fachbeirates.

Bitte beachten Sie, dass es für vereinzelte Workshops eine Teilnehmerbeschränkung gibt. Weitere Infos hierzu finden Sie in den Workshop-Beschreibungen. 

Thema: Use Cases

Nach Tracks filtern
Nach Themen filtern
Alle ausklappen
  • Mittwoch
    21.04.
  • Donnerstag
    22.04.
, (Mittwoch, 21.April 2021)
10:15 - 10:55
Mi 2.1
Der Release-Prozess im Wandel - Vom Wasserfall zur Agilität
Der Release-Prozess im Wandel - Vom Wasserfall zur Agilität

Ein Release-Prozess in einem großen und komplexen Wasserfallprojekt: Wenige Releases im Jahr, dafür Meilensteine, Quality-Gates, definierte Testphasen und aufwändige Übergaben, Abnahmen, Checklisten und viel Dokumentation. Geplant wird früh und detailliert. Im Vorfeld des Releases kommt es jedoch oft anders. Dazu möglicherweise unterschiedliche Entwicklungsdienstleister und viele Stakeholder und alles in allem sehr viel Kommunikationsaufwand. Wie gelingt in einem solchen Release-Prozess der Wandel für eine agile Zukunft? 

Wir berichten aus unserer jeweiligen Arbeits- und Projekterfahrung und sprechen dabei über Themen wie die Analyse bestehender Prozesse und die Identifikation von Verbesserungspotenzialen, die Etablierung einer 3-Amigos-Mentalität, die Forcierung von Testautomatisierung und den Aufbau von Integrationsumgebungen. Fast-Wins wie die Einführung von Mob Testing bei der Integrationsabsicherung werden aufgegriffen.

Zielpublikum: Architekten, Projektleiter, Manager, Entscheider, Tester
Voraussetzungen: Projekterfahrung, Basics in Agilen Methoden
Schwierigkeitsgrad: Basic

Michael Stäcker arbeitet als Testanalyst und -manager in agilen Software-Projekten für die ZEISS Digital Innovation GmbH.
Mit offener Kommunikation, strukturierter Vorgehensweise und starker Teamorientierung unterstützt er seine Kunden bei der Verwirklichung ihrer Ansprüche bezüglich Softwarequalität und -nachhaltigkeit. Durch pragmatische Methoden und kreative Konzepte bietet er seinen Kunden neue Ansätze bei der Bewältigung anspruchsvoller Herausforderungen in komplexen Umgebungen.
Benedikt Wörners Leidenschaft ist es, Kunden bei der agilen Transformation zu helfen. Er eröffnet den Kunden neue Wege und Perspektiven, z. B. anhand explorativer und kollaborativer Testmethoden.
Michael Stäcker, Benedikt Wörner
Michael Stäcker, Benedikt Wörner
Vortrag: Mi 2.1
Themen: Agile
Use Cases
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

10:15 - 10:55
Mi 3.1
Kostenfalle Cloud Datenbanken? Eine aufregende Geschichte voller spannender (Fehl-)Entscheidungen!
Kostenfalle Cloud Datenbanken? Eine aufregende Geschichte voller spannender (Fehl-)Entscheidungen!

Dieser Beitrag erzählt die Geschichte einer kleinen Anwendung, die ausgesendet wurde, um in der Cloud betrieben zu werden. Dabei begegnen ihr viele unbekannte Technologien, die mit vollmundigen Versprechungen locken. Wird sie den Preis für diese nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zahlen können?

Der Speaker berichtet auf humorvolle Art, wie es der kleinen Anwendung in der Cloud erging, was sie erlebt hat und wem sie begegnet ist.

Natürlich werden dem Zuhörer auch die Lösungen, die letztendlich zu einem Happy End geführt haben, nicht vorenthalten. Genre-typisch enthält die Geschichte viele Best-Practices, die dem Zuhörer im realen Leben helfen können.

Der Vortrag richtet sich an alle Zuhörer, die Interesse an Softwarearchitektur für die Cloud haben und bereits gemachte Fehler anderer vermeiden wollen.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter, Manager, Entscheider, Cloud-Interessierte
Voraussetzungen: Einfachste Datenbankgrundlagen
Schwierigkeitsgrad: Basic

Torsten arbeitet als passionierter Softwareentwickler und -Architekt für MHP und ist ein Trusted Advisor für seine Kunden auf diesen Gebieten. Neben der Entwicklung innovativer Softwarelösungen hat er große Freude daran, sein Wissen mit Kollegen zu teilen und hat bereits zahlreiche interne Trainings sowie Vorlesungsreihen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ausgearbeitet und durchgeführt. Seine Suche nach neuen interessanten Technologien ist angetrieben durch den Wunsch, skalierbare und zukunftssichere Software zu entwickeln.
Torsten Hopf
Torsten Hopf
Vortrag: Mi 3.1
Themen: Cloud
Use Cases
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

11:25 - 12:05
Mi 1.2
Modernization Work Ahead - Den Big Ball of Mud mit Strategic DDD und Software Analytics entwirren
Modernization Work Ahead - Den Big Ball of Mud mit Strategic DDD und Software Analytics entwirren

Man kennt es: Nach langer Entwicklungszeit ist aus dem einst überschaubaren System ein großer, unüberblickbarer Big Ball of Mud geworden. Die Entwickel- und Wartbarkeit verschlechtert sich kontinuierlich, der Frust im Team steigt. Klar ist nur, dass die Anwendung dringend strukturell modernisiert werden muss. 

Doch wie kann man diesen Weg erfolgreich gehen? Da die Lösung nicht sofort mit der Umsetzung beginnt, betrachtet der Vortrag den gesamten Prozess. Den Grundstein legen wir mit dem Erkennen und richtigen Kommunizieren der Kernprobleme, um anschließend zu erörtern, wie eine fachlich und technisch passende Strukturierung erarbeitet werden kann. Wir betrachten geeignete Mittel zur Priorisierung und Planung und diskutieren, was es für eine erfolgreiche Umsetzung braucht. 

Der Vortrag verbindet Methodiken aus dem Strategic Domain-Driven Design mit den Möglichkeiten von Software Analytics und greift auf Erfahrungen aus Kundenprojekten zurück.

Zielpublikum: Erfahrene Softwareentwickler, Architekten, Projektleiter/Entscheider mit technischem Hintergrund
Voraussetzungen: Erfahrung in der Entwicklung und Wartung von gewachsenen, monolithischen Systemen
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Stephan Pirnbaum ist Consultant bei der BUSCHMAIS GbR. Er beschäftigt sich leidenschaftlich gern mit der Analyse und strukturellen Verbesserung von Softwaresystemen im Java-Umfeld. In Vorträgen und Workshops präsentiert er seine gesammelten Erfahrungen und genutzten Methodiken.
Stephan Pirnbaum
Stephan Pirnbaum
Vortrag: Mi 1.2
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

12:20 - 13:00
Mi 2.3
Schnell, innovativ, agil - Digitale Transformation remote gestalten - Aus dem Arbeitsalltag eines Agile Coaches
Schnell, innovativ, agil - Digitale Transformation remote gestalten - Aus dem Arbeitsalltag eines Agile Coaches

Für digitale Transformationen ist Corona Fluch und Segen zugleich: Einerseits hat die Pandemie operative Digitalisierungs-Barrieren abgebaut. Andererseits ist der Schlüssel für eine nachhaltige digitale Transformation eine funktionierende Innovationskultur. Und Innovation braucht Kreativität, Vernetzung und spontanen Austausch - aber wie geht das in Zeiten von remote-Arbeit? 

In unserer Session teilen wir unsere Erfahrung, wie Sie trotz (oder gerade wegen) Corona Innovationskultur fördern können und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht. Außerdem zeigen wir einfach umsetzbare Tools und Methoden um remote Veränderungen in der Kollaboration und Führung Ihres Unternehmens anzustoßen. Anhand praktischer Beispiele aus den digitalen Transformationsprojekten zweier Großkonzerne teilen wir unsere Best Practices und Learnings. Dabei bleibt genügend Raum für Ihre Fragen und gemeinsame Diskussion.

Zielpublikum: Manager, Entscheiderinnen, Agile Coaches, Organisationsentwickler, Team Leads
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Basic

Anne Herwanger ist Agile Coach und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Organisationen human-friendly gestalten. Ihre Superkraft: Anne vereint Zug zum Ziel mit jeder Menge Improvisationstalent.
Alex Hoitz ist Wirtschaftspsychologin und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Potenziale von Individuen und Organisationen entfalten. Ihre Superkraft: Für Alex ist kein Problem zu komplex.
Anne Herwanger, Alexandra Hoitz
Anne Herwanger, Alexandra Hoitz
Vortrag: Mi 2.3
Themen: Remote
Use Cases
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

14:15 - 14:55
Mi 2.4
Agil: Es gibt nicht nur Produkte, manchmal brauchen wir auch Projekte
Agil: Es gibt nicht nur Produkte, manchmal brauchen wir auch Projekte

In der agilen Welt sprechen wir mit gutem Grund von Produkten. Es soll der gedankliche Wechsel von Projekt zum Produkt vollzogen werden. Das ist in vielen Kontexten auch sinnvoll, allerdings laufen wir Gefahr, auch dort Produkte sehen zu wollen, wo Projekte tatsächlich sinnvoller sind.

Der Vortrag diskutiert, wann Projekte sinnvoller als Produkte sind und wie Projekte agil durchgeführt werden können. Der Vortrag stellt dazu Techniken vor und illustriert diese mit Beispielen aus der Praxis.

Zielpublikum: Projektleiter, Scrum Master, Product Owner
Voraussetzungen: Kenntnisse zu agilen Vorgehensweisen (z.B. Scrum)
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Stefan Roock (it-agile) hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen. Stefan Roock hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet und weiterentwickelt. Zunächst hat er als Entwickler in agilen Teams, später als Scrum Master/Agile Coach und Product Owner gearbeitet. Heute arbeitet er zusammen mit seinen Kollegen daran, dass Unternehmen langfristig mit agilen Denk- und Arbeitsweisen erfolgreich sind. Dabei fokussiert er auf agile Leadership. Er ist regelmäßiger Sprecher zu agilen Themen auf Konferenzen, bei User Groups und in Unternehmen. Außerdem schreibt er Bücher und Artikel zu agilen Themen
Ralf Lethmate arbeitet bei it-agile als Berater und Coach für agile Produkt- und Projektentwicklung. Er sorgt dabei dafür, dass Unternehmen Lernen lernen. Unternehmen bleiben wettbewerbsfähig, wenn sie eine Kultur der Lernfreude etablieren. Lernen erfolgt über Feedback-Schleifen nach innen zum Mitarbeiter und nach außen zum Kunden. Eine Kultur des Lernens führt zu Spaß, Motivation und Erfolg.
Stefan Roock, Ralf Lethmate
Stefan Roock, Ralf Lethmate
Vortrag: Mi 2.4
Themen: Agile
Use Cases
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

15:10 - 15:50
Mi 2.5
High Speed Scrum - Wie man in unter vier Monaten eine Messe digitalisiert ...
High Speed Scrum - Wie man in unter vier Monaten eine Messe digitalisiert ...

In der agilen Produktentwicklung unterscheidet man zwischen Discovery ('Identifizieren von Features') und Delivery ('Umsetzen von Features'). Im Gegensatz zum Wasserfall findet die Discovery nicht am Anfang, sondern kontinuierlich statt. Wie aber geht man damit um, regelmäßig die Flughöhe zwischen Discovery und Delivery zu wechseln und nicht in dieselben Muster wie in der Analysephase des Wasserfalls zu verfallen? Ich berichte anhand der Umsetzung der SPIEL.digital aus der Praxis, mit welchen Methoden wir Discovery, Design und Entwicklung verzahnt haben. Und das alles bei einem festen Endtermin.

Zielpublikum: Software-Entwickler, Projektleiter, Product Owner
Voraussetzungen: keine
Schwierigkeitsgrad: Basic

Konstantin Diener ist CTO bei cosee. Er ist leidenschaftlicher Software-Entwickler und brennt für Clean Code und Test Driven Development. Als CTO kümmert er sich mittlerweile mehr um die Rahmenbedingungen für cross-funktionale Entwicklungsteams. Er spricht regelmäßig auf Konferenzen und war Autor der Kolumne 'DevOps Stories' im Java Magazin (bit.ly/devopsstories), die sich mit Agilität, DevOps & New Work befasst.
Konstantin Diener
Konstantin Diener
Vortrag: Mi 2.5
Themen: Agile
Use Cases
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

, (Donnerstag, 22.April 2021)
10:15 - 10:55
Do 2.1
'Das neue System muss aber das Gleiche können wie das alte!' 'NEIN!' - Systeme richtig modernisieren
'Das neue System muss aber das Gleiche können wie das alte!' 'NEIN!' - Systeme richtig modernisieren

Systeme leben häufig über viele Jahre oder gar Jahrzehnte, werden sorgsam gepflegt und immer wieder geflickt. Aber irgendwann wirkt das UI angestaubt, Änderungen brauchen ewig und man will von Möglichkeiten moderner Technologien profitieren.

Die Entscheidung, das System zu modernisieren, wird gefällt. Und dann kommt die einfachste Anforderung der Welt, die wir alle schon gehört haben: 'Das neue System muss aber das Gleiche können wie das alte!'. Dass wir diese Anforderung so häufig hören ist nicht verwunderlich: Sie ist einfach, man kann sie auch formulieren, wenn man das System nur oberflächlich kennt und scheint dabei präzise zu sein. Tatsächlich ist diese Anforderung ziemlich unsinnig.

In diesem Vortrag erklären wir, warum die einfachste Anforderung der Welt Unsinn ist und geben Erfahrungen, Hinweise und Best Practices für Modernisierungsvorhaben, in denen es darum geht, den Zielzustand zu gestalten und den Weg der Modernisierung zu planen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Basic

Matthias Naab ist Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet seit 2020 die Hauptabteilung Information Systems. Seit 2010 verantwortet er die Weiterentwicklung von Architekturmethoden und die Beratung von Kunden aus der Wirtschaft. Er hat in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Branchen Architekturen bewertet, Systeme verbessert und innovative Systeme mitgestaltet. Matthias Naab hält regelmäßig Vorträge zu Softwarearchitektur und Digitalen Ökosystemen.
Dominik Rost ist seit 2009 Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet dort seit 2020 die Abteilung »Architecture-Centric Engineering (ACE)«. Er berät Kunden aller Branchen dabei, die Architektur ihrer Produkte zu entwickeln, zu evaluieren und zu dokumentieren, und die Skills im Bereich Softwarearchitektur zu verbessern. Über seine Erfahrungen spricht er regelmäßig bei Konferenzen. Darüber hinaus leitet er das Seminar »Softwarearchitektur« der Fraunhofer Academy.
Matthias Naab, Dominik Rost
Matthias Naab, Dominik Rost
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

10:15 - 13:15
Do 5.1
Workshop: Resiliente Organisation trifft Resiliente IT-Architektur
Workshop: Resiliente Organisation trifft Resiliente IT-Architektur

Schnell, robust und anpassungsfähig auf die ständig steigenden Marktanforderungen reagieren zu können – das ist das Ziel vieler Unternehmen. Während die meisten noch versuchen, mit agilen Prozessmethoden der wachsenden Dynamik und Komplexität Herr zu werden, setzen erfolgreiche Unternehmen auf weitgehend resilient organisierte Strukturen. Aber – wie geht das?

Wir teilen unsere Erfahrung, was Dynamikrobustheit in Unternehmen ist, wie sie entstehen kann und wie sie sich auf die IT-Architektur auswirkt. Am Beispiel zweier Großkonzerne berichten wir vom Umbau der Organisations- und IT-Strukturen in hierarchischen Organisationen. Wir beleuchten dabei Konzepte von Conways Gesetz über den Tech Radar bis hin zu Team Topologien. Dazwischen ist genug Zeit für Praxisfragen und Anwendungsbeispiele der Teilnehmenden.

Er ist promovierter Informatiker, Jahrgang 1978, Wahlhamburger, verheiratet, 2 Kinder, versteht sich als Digital Native, Servant Leader und Enabler von Netzorganisationen. Aktuell zeichnet er als CTO bei der FFG FINANZCHECK Finanzportale GmbH für die agile Transformation des Unternehmens verantwortlich. Zuvor trieb er als COO der Bauer Xcel Media in Deutschland den Umbau der Organisation sowie der vorhandenen technischen Gesamtarchitektur hin zu einer agilen Organisation voran. In weiteren Stationen als CTO, etwa bei der Mondia Media Group GmbH aus dem Bertelsmannumfeld, verantwortete er strategische Großprojekte wie etwa den Musik-Streaming-Dienst Ampya für Pro7/Sat1 (heute von Deezer übernommen) oder auch das vollständige IT-Outsourcing für die großen Telko-Unternehmen wie Vodafone oder o2. Sein persönliches Steckenpferd ist die technische und organisatorische Begleitung von Unternehmen und deren Teams bei deren digitalen und/oder agilen Transformation.
Alex Hoitz ist Wirtschaftspsychologin und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Potenziale von Individuen und Organisationen entfalten. Ihre Superkraft: Für Alex ist kein Problem zu komplex.
Agile Unternehmensprozesse und Werte führen langfristig zu mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern eines Unternehmens, welche nur mit ausreichend Handlungsspielraum ihr volles Potenzial entfalten können. Genau Utes Fachgebiet, denn mit über 10 Jahren Führungserfahrung in digitalen Unternehmen bringt sie viel Praxiswissen in Ihre Organisation. Eine breite Kenntnis guter und suboptimaler Führungsstrukturen und Prozesse hilft ihr, die verschiedensten Problemquellen schnell zu identifizieren und geeignete Wege der Optimierung zu finden. Ergebnisorientiert etabliert sie eine Kultur der Wertschätzung, in der jeder mehr Zufriedenheit bei der Arbeit findet und keine unnötigen Blocker aufgrund langsamer Entscheidungsprozesse oder Fehlkommunikation entstehen. Das fördert die Unternehmenskultur und steigert die Produktivität in unerwartetem Ausmaß.
Stefan Link, Alexandra Hoitz, Ute Athen
Stefan Link, Alexandra Hoitz, Ute Athen
Vortrag: Do 5.1
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

11:25 - 12:05
Do 3.2
Das Done Increment ist tot! Lang lebe das Done Increment!
Das Done Increment ist tot! Lang lebe das Done Increment!

Mit dem zentralen Element im populären Scrum Framework, dem fertigen Produktinkrement (jeden Sprint), stellen wir unser liebstes Hilfsmittel für eine Fokussierung in den Mittelpunkt. Wir wollen uns in Interaktion mit den Session-Teilnehmern der Frage 'was machen wir überhaupt und wozu?' widmen.

Zunächst zeigen wir auf, wie das fertige Produktinkrement als Zielsetzung und Vehikel der Auftragsklärung immer wieder Fokussierung ermöglicht. Auf dieser Basis beleuchten wir drei Ausgangssituationen für diese Fokussierung und wie sich darin Fragestellungen und Schwerpunkte wandeln:

  • Ich möchte lernen ein fertiges Produktinkrement in kurzen Zyklen zu liefern!
  • Ich möchte lernen das Produktinkrement zur Wertmaximierung zu nutzen!
  • Ein fertiges Produktinkrement soll mir helfen, schnell Annahmen über Marktbedürfnisse zu verifizieren. Kann es auch etwas anderes sein als laufende Software?

Zielpublikum: Du bist beteiligt bei der Entwicklung von digitalen Produkten.
Voraussetzungen: Du hast von Scrum schon mal etwas gehört und mindestens ein Produkt an den Markt gebracht.
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Das fertige Produktinkrement (jeden Sprint) ist als Element des populären Scrum Frameworks inzwischen ein alter Hut. Es ist aus unserer Sicht und Erfahrung dennoch zeitgemäß und hilfreich als Fokusinstrument. Wir haben gute Erfahrung gemacht, es als Hilfsmittel der Auftragsklärung von Scrum Master und Agile Coaches bei der Begleitung von Teams und Organisationen einzusetzen und dadurch kontinuierlicher Verbesserung eine transparente Stoßrichtung zu geben. Als Ausblick möchten wir in Interaktion mit den Teilnehmern beleuchten, wie im heutigen Kontext, in welchem moderne Technik neue Geschäftsmodelle möglich machen, eine neue Einordnung des fertigen Produktinkrements hilfreich sein kann.

Maximilian begleitet seit über 10 Jahren Softwareentwicklungsteams und deren Umfeld. Dabei steht immer das Verlassen ausgetretener Pfade um einen höheren Nutzen zu erzielen, im Vordergrund.
Christoph hat mehrjährige Erfahrung als Software Engineer, Scrum Master, Trainer und Coach. Seit 2010 unterstützt er Unternehmen bei der Etablierung agiler Prozesse und Methoden sowie der erfolgreichen Umsetzung von Produkten im IT Umfeld.
Demokratie im Unternehmen - Freuden und Fehler
Demokratie im Unternehmen - Freuden und Fehler

Wir haben vor 2016 ein demokratisches und partizipartives Unternehmen gegründet. Fünf Jahre später haben wir einige Höhen und Tiefen erlebt, Regelwerke gebaut und fangen an, über Strukturen zum Wachstum zu sprechen. Ein Erlebnisbericht...

Zielpublikum: Angestellte, Freie und Nixen
Voraussetzungen: none
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Dinge, die Hannes Mainusch begeistern, sind innovative Techniken, Röhrenradios und Fahrradfahren. Und es begeistert ihn, wenn Menschen in seiner Umgebung und er selbst lernen, besser zu werden. Er lernt gerade funktionale Programmierung mit Vue.js, TypeScript, die Modellierung von Organisationen und Dinge besser zusammen mit anderen zu machen. In den letzten Jahren war er im IT-Management und Berater. 2016 gründete er die kommitment GmbH & Co. KG zusammen mit Anke als Experiment einer radikal demokratischen Unternehmensberatung.
@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.
Maximilian Aulinger, Christoph Adelberger
Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg
Maximilian Aulinger, Christoph Adelberger
Vortrag: Do 3.2-1

Vortrag Teilen

Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg
Vortrag: Do 3.2-2
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

12:20 - 13:00
Do 2.3
Wie Chaos Engineering garantiert scheitert: Geschichten aus der Scaled-Agile-Welt
Wie Chaos Engineering garantiert scheitert: Geschichten aus der Scaled-Agile-Welt

Seit dem Beginn der Chaos-Engineering-Initiative beim Vertrieb der Deutschen Bahn sind inzwischen mehr als zwei Jahre vergangen. Nach gut 90 Game Days, etlichen produktionsrelevanten Findings und Überzeugungsarbeit in einem stark skalierten agilen Umfeld wissen wir, wie man sich selbst einfach mit Chaos Engineering in den Fuß schießen kann. In diesem Vortrag sprechen wir darüber, was unsere Zuhörenden tun können, um auf keinen Fall mit Chaos Engineering Erfolg zu haben.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Tester:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung, Testing
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Seit dem Beginn der Chaos-Engineering-Initiative beim Vertrieb der Deutschen Bahn sind inzwischen mehr als zwei Jahre vergangen. Nach gut 90 Game Days, etlichen produktionsrelevanten Findings und Überzeugungsarbeit in einem stark skalierten agilen Umfeld wissen wir, wie man sich selbst einfach mit Chaos Engineering in den Fuß schießen kann. In diesem Vortrag sprechen wir darüber, was unsere Zuhörenden tun können, um auf keinen Fall mit Chaos Engineering Erfolg zu haben. Das Cynefin-Framework, die sieben Network Fallacies, ein Game Day mit Beispielagenda und Scaled-Agile-Herangehensweisen sind nur einige gute Kandidaten, die viel Potential bieten, die eigene Chaos-Engineering-Initiative zu einem grandiosen Misserfolg zu machen. Nach unserer Erkundungsreise aus dem Projektalltag wissen unsere Zuhörenden, was sie selbst tun können, um zu scheitern.

Maik ist introvertiert, stottert und liebt es Talks zu halten. Was kann da schon schief gehen?
Bei der codecentric AG kümmert sich Maik um Chaos Engineering. In seiner +1 Zeit kümmert er sich um den Chaos Monkey For Spring Boot.
Oliver Kracht arbeitet bei der DB Vertrieb GmbH als Implementation Lead.
Seine Steckenpferde finden sich in den Bereichen der Softwarentwicklung sowie DevOps und Cloud Technologien.
Jonas vor dem Berge arbeitet als Implementation Lead bei der DB Vertrieb GmbH.
Seit über 10 Jahren wirkt er in allen Phasen der Softwarewareentwicklung mit Schwerpunkt auf Webapplikationen
Maik Figura, Oliver Kracht, Jonas vor dem Berge
Maik Figura, Oliver Kracht, Jonas vor dem Berge
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

14:15 - 14:55
Do 2.4
TOYOTA would disapprove - Fehler im DevOps Prozess beheben
TOYOTA would disapprove - Fehler im DevOps Prozess beheben

Die IT-Produktentwicklung ist in den meisten Unternehmen überlastet, und das Hinzufügen weiterer Entwickler oder Teams führt häufig zu Verlangsamung und Chaos. Wie ein Auto, das absäuft, wenn man das Gaspedal tritt. Es gibt jedoch seltene Beispiele, in denen Teams zusammenarbeiten, regelmäßig neue Funktionen erstellen und die Produktionsmaschine anfängt, rund zu laufen. Dies kann erreicht werden, indem die Organisation radikal umstrukturiert, die Zusammenarbeit mit dem Management sichergestellt und die inhaltlichen und technischen Verantwortlichkeiten an Experten verteilt werden. Kurzum: indem die gesamte Produktionsstraße in der Organisation neu aufgebaut wird.

Zielpublikum: Entscheider, Verhinderer, Passivisten und Leidende
Voraussetzungen: Schmerzen haben
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Dinge, die Hannes Mainusch begeistern, sind innovative Techniken, Röhrenradios und Fahrradfahren. Und es begeistert ihn, wenn Menschen in seiner Umgebung und er selbst lernen, besser zu werden. Er lernt gerade funktionale Programmierung mit Vue.js, TypeScript, die Modellierung von Organisationen und Dinge besser zusammen mit anderen zu machen. In den letzten Jahren war er im IT-Management und Berater. 2016 gründete er die kommitment GmbH & Co. KG zusammen mit Anke als Experiment einer radikal demokratischen Unternehmensberatung.
Johannes Mainusch
Johannes Mainusch
Vortrag: Do 2.4
Themen: DevOps
Use Cases
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

15:10 - 15:50
Do 3.5
Risky business? Bessere Softwareentwicklung mit überschaubaren Risiken durch Feature Toggles und Self-Service BI
Risky business? Bessere Softwareentwicklung mit überschaubaren Risiken durch Feature Toggles und Self-Service BI

Technische und fachliche Herausforderungen in hochkomplexen Umgebungen bergen große Risiken. Eine agile Herangehensweise bietet Chancen für ein nachhaltiges Risikomanagement: Kurze Feedbackzyklen, interdisziplinäre Kollaboration sowie kleines und inkrementelles Deployen reduzieren Risiken deutlich. Jedoch bringt jedes neue Feature wiederum neue unvorhersehbare Risiken mit sich. Wie geht man mit diesen Gefahren um, wenn man trotzdem eine kurze Time-to-Market einhalten möchte

Carsten Lill (Projektleiter), Jan-Torben Evers (Data Scientist) und Nils Hyoma (Agile Coach) berichten aus unterschiedlichen Sichtweisen, wie sie dieses Problem in den Griff bekommen haben. 

Sie haben gemeinsam auf der grünen Wiese eine neue Lösung mit ihren eng vernetzten Teams entwickelt.Parallel zu der Entwicklung der Dispositionssoftware haben wir eine Self-Service-Business-Intelligence-Lösung konzipiert und implementiert.

Zielpublikum: Product Owner, Projektleiter, Manager, Entscheider, Agile Coaches, Scrum Master, Architekten
Voraussetzungen: Grundlagen Scrum
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Risky business? Bessere Softwareentwicklung mit überschaubaren Risiken durch Feature Toggles und Self-Service BI

Technische und fachliche Herausforderungen in hochkomplexen Umgebungen bergen große Risiken. Eine agile Herangehensweise bietet Chancen für ein nachhaltiges Risikomanagement: Kurze Feedbackzyklen, interdisziplinäre Kollaboration sowie kleines und inkrementelles Deployen reduzieren Risiken deutlich. Jedoch bringt jedes neue Feature wiederum neue unvorhersehbare Risiken mit sich. Wie geht man mit diesen Gefahren um, wenn man trotzdem eine kurze Time-to-Market einhalten möchte?

Der deutsche Luftraum ist so eine komplexe Umgebung. Eine an die europäische Luftraumüberwachung (Eurocontrol) angebundene Dispositionssoftware, welche automatisch kritische Entscheidungen trifft, muss zeitnah realistische Zeitinformationen übermitteln. Werden diese Vorhersagen nicht eingehalten, droht der Verlust von begehrten Slots im Luftraum, was zu negativen Kettenreaktionen führen kann. Im schlimmsten Fall können hunderte Passagiere nicht am selben Tag zu ihrem Reiseziel gelangen. Dabei können hohe Folgekosten entstehen.

Carsten Lill (Projektleiter), Jan-Torben Evers (Data Scientist) und Nils Hyoma (Agile Coach) berichten aus unterschiedlichen Sichtweisen, wie sie dieses Problem in den Griff bekommen haben. Sie haben gemeinsam auf der grünen Wiese eine neue Lösung mit ihren eng vernetzten Teams entwickelt.

Neben gründlichen Tests der Systeme hilft die Auswertung von operativen Daten. Hierbei sind nicht etwa Logdateien, sondern die Überprüfung vorher definierter Metriken gemeint. Eine starre Data-Warehouse-Lösung oder Standard-Reports bieten hierbei jedoch nicht die notwendige Flexibilität, um ad-hoc reagieren zu können.

Parallel zu der Entwicklung der Dispositionssoftware haben wir eine Self-Service-Business-Intelligence-Lösung konzipiert und implementiert. Dabei hat das Team die Zeit zwischen den einzelnen Releases durch das verringerte Risiko sogar verkürzen können. Alle Entwickler:innen, wichtige Stakeholder, die Geschäftsführung und der Product Owner konnten jederzeit auf die Ergebnisse der Datenanalyse zugreifen und mit diesen arbeiten. Mit den Feature Toggles war es dem Scrum Team möglich, Änderungen ohne Deployment jederzeit zu aktivieren und auch wieder zu deaktivieren. In der Software vorhandene anpassbare Parameter erlauben es, die gewonnenen Erkenntnisse zur Optimierung sofort umzusetzen.

Der Entwicklungsfortschritt der jeweiligen Produktziele war durch Transparenz in Zielsetzung und Daten jederzeit überprüfbar. 

Carsten Lill (WPS – Workplace Solutions GmbH) interessiert sich für alles, was hilft, Projekte von der Vision bis hin zur Anforderung aufzusetzen. Er berät Kunden im Kontext Projekt- und Anforderungsmanagement, arbeitet als Agiler Coach und ist als praxisnaher Trainer für „Agilität und PM“ in Deutschland unterwegs.
Jan-Torben Evers studierte Wirtschaftsingenieurswesen an der Fachhochschule Wedel und der University of Abertay Dundee. Bereits während seines Bachelor Studiums konnte er erste Erfahrungen im Bereich agiler Projekte und Business Intelligence sammeln. Während des Master Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für große Datenmengen und statistische Zusammenhänge. Zu seinen Lieblings-Themen gehören Machine Learning, klassisches Business Intelligence und Big Data.
Nils Hyoma ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker, im Job Agiler Coach und privat leidenschaftlicher Wasserballspieler. Nils hat Japanologie, internationale BWL und Wirtschaftsinformatik in Hiroshima und Hamburg studiert. Zunächst als Entwickler aktiv eignete er sich die Grundlagen der agilen Softwareentwicklung an. Nach Stationen im Online Retail / eCommerce und in der IT-Beratung ist er seit 2020 für die WPS unterwegs. Nils betreut und coacht sowohl lokale als auch verteilte, internationale Teams und Projekte. Seit frühester Kindheit an ist Nils im Teamsport aktiv. Teamgeist spiegelt sich auch in seinem Berufsleben wider: Als Coach formt er aus Entwicklern und Analysten eingespielte Einheiten, die so selbstständig Produkte entwickeln können. Das Leitbild ist dabei immer der Fokus auf Kundenzufriedenheit.
Carsten Lill, Jan-Torben Evers, Nils Hyoma
Carsten Lill, Jan-Torben Evers, Nils Hyoma
flag VORTRAG MERKEN

Vortrag Teilen

Zurück