PROGRAMM

Die im Konferenzprogramm der SEACON digital 2021 angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Summer Time (CEST).

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Der Track+ besteht aus Präsentationen der Sponsoren und unterliegt somit nicht der Qualitätssicherung des Fachbeirates.

Bitte beachten Sie, dass es für vereinzelte Workshops eine Teilnehmerbeschränkung gibt. Weitere Infos hierzu finden Sie in den Workshop-Beschreibungen. 

Thema: Quality

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  • Mittwoch
    21.04.
  • Donnerstag
    22.04.
, (Mittwoch, 21.April 2021)
11:25 - 12:05
Mi 3.2
Fuck-up: Code-Qualität
Fuck-up: Code-Qualität

Aus Erfahrung in Praxisprojekten werden häufige Fuck-Ups im Bereich Code-Qualität diskutiert. Diese werden u.a. anhand der bekanntesten mittels SonarQube analysierten Open-Source-Projekte (wie Apache's Sling, Struts 2, Jmeter, ofbiz-framework und PDFBox sowie Xwiki) sowie Untersuchungen der Qualitätsprobleme bekannter Softwareprojekte demonstriert. Es wird besprochen, wie diese in vorhandenen Systemen gefunden und in zukünftig zu entwickelnder Software vermieden werden. Mit dabei: Softwarequalitätsprobleme in der Bitcoin-Infrastruktur, der OpenSSL-Implementierung des Sicherheitsprotokolls TLS, bei Boeing, in Börsentransaktionssoftware,....

Zielpublikum: Softwareentwickler, Architekten, Projektleiter
Voraussetzungen: Grundsätzliche Kenntnisse über Software Engineering
Schwierigkeitsgrad: Basic

Director Research Projects (Fraunhofer ISST); Professor & Leiter, Institut Softwaretechnik (Uni Koblenz); Program Management Board, Fraunhofer-Initiative 'International Data Spaces'. Vorher: Professor für Software Engineering (TU Dortmund), Senior Member/Research Fellow (Robinson College, Uni Cambridge), Royal Society Industrial Fellow (Microsoft Research Cambridge), Postdoc (TU München), PhD Informatik (Uni Oxford), Dipl.Math. (Uni Bremen).
Jan Jürjens
Jan Jürjens
Vortrag: Mi 3.2
Themen: Quality
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, (Donnerstag, 22.April 2021)
10:15 - 10:55
Do 3.1
Und bei dir so? - Ein Benchmark zum Formulieren der Erwartungshaltung an Code-Qualität
Und bei dir so? - Ein Benchmark zum Formulieren der Erwartungshaltung an Code-Qualität

Wir streben alle nach möglichst hoher Qualität unseres Codes, wissen aber gleichzeitig dass eine gewisse Zahl an Qualitätsproblemen immer anwesend ist. Statt auf absolute Perfektion zu zielen, ist es oft viel sinnvoller zu schauen, ob man mit seinen Problemen im erwartbaren Bereich, oder deutlich darüber oder darunter liegt. Daraus lässt sich z.B. Handlungsbedarf ableiten und die Notwendigkeit zur Modernisierung argumentieren.

In unseren Audits haben wir über die Jahre eine Vielzahl an Systemen vermessen und bewertet. Die daraus resultierenden Ergebnisse erlauben es uns nun einen Benchmark zu präsentieren, der zeigt in welchem Bereich sich die Systeme hinsichtlich verschiedener Qualitätseigenschaften des Codes, wie z.B. der Struktur, Redundanz oder Kommentierung bewegen. Mit unserem Vortrag skizzieren wir demnach unter Berücksichtigung der Programmiersprache eine Erwartungshaltung, die jeder mitnehmen und mit seinem eigenen Code abgleichen kann.

Zielpublikum: Qualitätsverantwortliche, Architekten, Entwickler, Projektleiter
Voraussetzungen: Für diesen Vortrag sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig.
Schwierigkeitsgrad: Basic

Extended Abstract:

Wir streben alle nach möglichst hoher Qualität unseres Codes, wissen aber gleichzeitig dass eine gewisse Zahl an Qualitätsproblemen immer anwesend ist. Es besteht zum Teil ein deutlicher Unterschied zwischen dem theoretischen Idealbild und der tatsächlichen Code-Qualität in der Praxis. Diese Diskrepanz macht es uns schwer zu erkennen wo relevante Erosion stattfindet und ggf. Gegenmaßnahmen erforderlich sind. Statt unseren Code also mit dem Idealbild zu vergleichen, ist es oft viel sinnvoller zu schauen, ob man mit seinen Problemen im erwartbaren Bereich, oder deutlich darüber oder darunter liegt. Daraus lässt sich z.B. Handlungsbedarf ableiten und die Notwendigkeit zur Modernisierung argumentieren.

In unseren Audits haben wir über die Jahre eine Vielzahl an Systemen vermessen und bewertet. Die daraus resultierenden Ergebnisse erlauben es uns nun einen Benchmark zu präsentieren, der zeigt in welchem Bereich sich die Systeme hinsichtlich verschiedener Qualitätseigenschaften des Codes, wie z.B. der Struktur, Redundanz oder Kommentierung bewegen. Mit unserem Vortrag skizzieren wir demnach unter Berücksichtigung der Programmiersprache eine Erwartungshaltung, die jeder mitnehmen und mit seinem eigenen Code abgleichen kann. Im Vergleich zu vielen anderen Benchmarks die lediglich Open-Source-Systeme berücksichtigen, basiert unser Benchmark vorwiegend auf proprietärem Code.

Zusätzlich zu den konkreten Ergebnissen teilen wir unsere Erfahrungen beim Aufbau und Einsatz eines solchen Benchmarks. Hierbei diskutieren wir unter anderem was beim Vergleich von Systemen zu berücksichtigen ist. Hierzu zählt unter anderem der Umgang mit verschiedenen Arten von Code (z.B. handgeschrieben vs. generiert) und die manuelle Validierung der Messergebnisse. Wir sprechen auch darüber, welche Aussagen man aufgrund eines solchen Benchmarks treffen kann und welche nicht.

Nach unserem Vortrag kennen die Teilnehmer das grundlegende Vorgehen, aber auch die typischen Fallstricke, beim Vergleichen der Code-Qualität verschiedener Systeme. Der von uns präsentierte Benchmark zeigt was man als 'normal' in Bezug auf verschiedene Qualitätskriterien erwarten kann und wo Abweichungen auf Nachbesserungsbedarf hinweisen.

Nils Göde hat im Bereich Softwaretechnik promoviert und ist heute als Experte für Softwarequalität tätig. Er analysiert und bewertet die die Qualität von Software und unterstützt Teams dabei die kontinuierliche Qualitätsverbesserung als festen Teil des Entwicklungsprozesses zu etablieren. Die dabei gewonnenen Erfahrungen teilt er regelmäßig in Vorträgen.
Nils Göde
Nils Göde
Vortrag: Do 3.1
Themen: Quality
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12:20 - 13:00
Do 3.3
Die Corona-Warn-App unter der Lupe
Die Corona-Warn-App unter der Lupe

Leuchtturmprojekt, Kostengrab, Hoffnungsträger und wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung - das deutsche Corona-Warn-App-System (kurz CWA) besteht nicht nur aus den recht prominenten iOS- und Android-Apps. Zur Umsetzung von Use Cases wie der persönlichen Risikoermitttlung oder dem Melden von (positiven) Testergebnissen, gehört auch eine vielteilige Server-Lösung. Sie basiert auf einem zeitgemäßen Architekturstil und einem aktuellen Technologie-Stack. Und wurde unter hohem Zeitdruck federführend von SAP und Deutscher Telekom realisiert. 

Das öffentliche Interesse an diesem Projekt ist hoch, die Transparenz bei der Entwicklung erfreulicherweise ebenfalls. Der Quellcode ist Open Source und auch die Dokumentation offen zugänglich. Wir diskutieren die prägenden architekturrelevanten Anforderungen und die getroffenen Entscheidungen. Zum Abschluss bewerten wir die gewählten Lösungsansätze und arbeiten Stärken, Hindernisse und Kompromisse heraus.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Entscheider
Voraussetzungen: keine speziellen, Kenntnisse moderner Softwarearchitekturen sind hilfreich
Schwierigkeitsgrad: Basic

Falk Sippach ist bei der embarc Software Consulting GmbH als Softwarearchitekt, Berater und Trainer stets auf der Suche nach dem Funken Leidenschaft, den er bei seinen Teilnehmern, Kunden und Kollegen entfachen kann. Bereits seit über 15 Jahren unterstützt er in meist agilen Softwareentwicklungsprojekten im Java-Umfeld. Als aktiver Bestandteil der Community (Mitorganisator der JUG Darmstadt) teilt er zudem sein Wissen gern in Artikeln, Blog-Beiträgen, sowie bei Vorträgen auf Konferenzen oder User Group Treffen und unterstützt bei der Organisation diverser Fachveranstaltungen.
Falk Sippach
Falk Sippach
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