PROGRAMM

Die im Konferenzprogramm der SEACON digital 2021 angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Summer Time (CEST).

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Der Track+ besteht aus Präsentationen der Sponsoren und unterliegt somit nicht der Qualitätssicherung des Fachbeirates.

Bitte beachten Sie, dass es für vereinzelte Workshops eine Teilnehmerbeschränkung gibt. Weitere Infos hierzu finden Sie in den Workshop-Beschreibungen. 

Thema: Agile

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  • Mittwoch
    21.04.
  • Donnerstag
    22.04.
, (Mittwoch, 21.April 2021)
10:15 - 10:55
Mi 2.1
Der Release-Prozess im Wandel - Vom Wasserfall zur Agilität
Der Release-Prozess im Wandel - Vom Wasserfall zur Agilität

Ein Release-Prozess in einem großen und komplexen Wasserfallprojekt: Wenige Releases im Jahr, dafür Meilensteine, Quality-Gates, definierte Testphasen und aufwändige Übergaben, Abnahmen, Checklisten und viel Dokumentation. Geplant wird früh und detailliert. Im Vorfeld des Releases kommt es jedoch oft anders. Dazu möglicherweise unterschiedliche Entwicklungsdienstleister und viele Stakeholder und alles in allem sehr viel Kommunikationsaufwand. Wie gelingt in einem solchen Release-Prozess der Wandel für eine agile Zukunft? 

Wir berichten aus unserer jeweiligen Arbeits- und Projekterfahrung und sprechen dabei über Themen wie die Analyse bestehender Prozesse und die Identifikation von Verbesserungspotenzialen, die Etablierung einer 3-Amigos-Mentalität, die Forcierung von Testautomatisierung und den Aufbau von Integrationsumgebungen. Fast-Wins wie die Einführung von Mob Testing bei der Integrationsabsicherung werden aufgegriffen.

Zielpublikum: Architekten, Projektleiter, Manager, Entscheider, Tester
Voraussetzungen: Projekterfahrung, Basics in Agilen Methoden
Schwierigkeitsgrad: Basic

Michael Stäcker arbeitet als Testanalyst und -manager in agilen Software-Projekten für die ZEISS Digital Innovation GmbH.
Mit offener Kommunikation, strukturierter Vorgehensweise und starker Teamorientierung unterstützt er seine Kunden bei der Verwirklichung ihrer Ansprüche bezüglich Softwarequalität und -nachhaltigkeit. Durch pragmatische Methoden und kreative Konzepte bietet er seinen Kunden neue Ansätze bei der Bewältigung anspruchsvoller Herausforderungen in komplexen Umgebungen.
Benedikt Wörners Leidenschaft ist es, Kunden bei der agilen Transformation zu helfen. Er eröffnet den Kunden neue Wege und Perspektiven, z. B. anhand explorativer und kollaborativer Testmethoden.
Michael Stäcker, Benedikt Wörner
Michael Stäcker, Benedikt Wörner
Vortrag: Mi 2.1
Themen: Agile
Use Cases
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11:25 - 12:05
Mi 2.2
Im agilen Fegefeuer: Was hält uns zurück Agilität wirklich zu leben
Im agilen Fegefeuer: Was hält uns zurück Agilität wirklich zu leben

Nach Wasserfall und den iterativen Vorgehensmodellen kam die agile Bewegung. Nun leben wir die agile Arbeitsweise und alles ist besser geworden. Oder doch nicht? Es gibt Projekte die trotzdem nicht richtig laufen? Sind wir wirklich agil geworden?

Wir haben die agile Phase längst verlassen ohne es zu wissen. Wo stehen wir? Sind wir wirklich agil oder leben wir eine andere Form von Wasserfall? Was hindert uns daran, dass doch noch nicht alles ohne Probleme verläuft. Was sind die Probleme und ihre Ursachen? Was macht unsere Arbeit aus und wonach sollten wir streben? Was sind unsere störenden Gewohnheiten und welche sollten wir ablegen?

Diese Fragen wollen wir in diesen Vortrag aufgreifen und aufschlüsseln wie wir unserer Projekte sicher für die Zukunft machen.

Zielpublikum: Developer, Scrum Master, Product Owner
Voraussetzungen: Agile Grundkenntnisse
Schwierigkeitsgrad: Basic

Rico Saßen (Software Entwickler und Berater) ist Mitarbeiter der HEC GmbH. Er ist unter anderem Vortragender und Mitgestalter von Weiterbildungsangeboten für die Mitarbeitenden in der team neusta Gruppe. In seiner Freizeit beschäftigt er sich viel mit neuen Methoden und Technologien der IT-Branche. Er selbst bezeichnet sich als Clean Code Developer und sein Motto ist: 'Für mich ist ein guter Quellcode einer, den auch meine Mutter verstehen kann.'.
Manfred Wolff (Agiler Coach) arbeitet sein über 20 Jahre bei der Neusta Software Development in Bremen. Als agiler Coach hilft er Teams Agilität zu leben und schafft einen Rahmen, damit sich Teammitglieder optimal entfalten können. Als Software-Entwickler, -Architekt und Requirements-Engineer hat er vielfältige Erfahrungen im Software Entwicklungsprozess machen dürfen. TDD, Pair und andere Techniken des XP hat er selbst gelebt und kann sie in Katas auch immer noch vorleben.
Rico Saßen, Manfred Wolff
Rico Saßen, Manfred Wolff
Vortrag: Mi 2.2
Themen: Agile
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14:15 - 14:55
Mi 2.4
Agil: Es gibt nicht nur Produkte, manchmal brauchen wir auch Projekte
Agil: Es gibt nicht nur Produkte, manchmal brauchen wir auch Projekte

In der agilen Welt sprechen wir mit gutem Grund von Produkten. Es soll der gedankliche Wechsel von Projekt zum Produkt vollzogen werden. Das ist in vielen Kontexten auch sinnvoll, allerdings laufen wir Gefahr, auch dort Produkte sehen zu wollen, wo Projekte tatsächlich sinnvoller sind.

Der Vortrag diskutiert, wann Projekte sinnvoller als Produkte sind und wie Projekte agil durchgeführt werden können. Der Vortrag stellt dazu Techniken vor und illustriert diese mit Beispielen aus der Praxis.

Zielpublikum: Projektleiter, Scrum Master, Product Owner
Voraussetzungen: Kenntnisse zu agilen Vorgehensweisen (z.B. Scrum)
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Stefan Roock (it-agile) hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen. Stefan Roock hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet und weiterentwickelt. Zunächst hat er als Entwickler in agilen Teams, später als Scrum Master/Agile Coach und Product Owner gearbeitet. Heute arbeitet er zusammen mit seinen Kollegen daran, dass Unternehmen langfristig mit agilen Denk- und Arbeitsweisen erfolgreich sind. Dabei fokussiert er auf agile Leadership. Er ist regelmäßiger Sprecher zu agilen Themen auf Konferenzen, bei User Groups und in Unternehmen. Außerdem schreibt er Bücher und Artikel zu agilen Themen
Ralf Lethmate arbeitet bei it-agile als Berater und Coach für agile Produkt- und Projektentwicklung. Er sorgt dabei dafür, dass Unternehmen Lernen lernen. Unternehmen bleiben wettbewerbsfähig, wenn sie eine Kultur der Lernfreude etablieren. Lernen erfolgt über Feedback-Schleifen nach innen zum Mitarbeiter und nach außen zum Kunden. Eine Kultur des Lernens führt zu Spaß, Motivation und Erfolg.
Stefan Roock, Ralf Lethmate
Stefan Roock, Ralf Lethmate
Vortrag: Mi 2.4
Themen: Agile
Use Cases
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15:10 - 15:50
Mi 2.5
High Speed Scrum - Wie man in unter vier Monaten eine Messe digitalisiert ...
High Speed Scrum - Wie man in unter vier Monaten eine Messe digitalisiert ...

In der agilen Produktentwicklung unterscheidet man zwischen Discovery ('Identifizieren von Features') und Delivery ('Umsetzen von Features'). Im Gegensatz zum Wasserfall findet die Discovery nicht am Anfang, sondern kontinuierlich statt. Wie aber geht man damit um, regelmäßig die Flughöhe zwischen Discovery und Delivery zu wechseln und nicht in dieselben Muster wie in der Analysephase des Wasserfalls zu verfallen? Ich berichte anhand der Umsetzung der SPIEL.digital aus der Praxis, mit welchen Methoden wir Discovery, Design und Entwicklung verzahnt haben. Und das alles bei einem festen Endtermin.

Zielpublikum: Software-Entwickler, Projektleiter, Product Owner
Voraussetzungen: keine
Schwierigkeitsgrad: Basic

Konstantin Diener ist CTO bei cosee. Er ist leidenschaftlicher Software-Entwickler und brennt für Clean Code und Test Driven Development. Als CTO kümmert er sich mittlerweile mehr um die Rahmenbedingungen für cross-funktionale Entwicklungsteams. Er spricht regelmäßig auf Konferenzen und war Autor der Kolumne 'DevOps Stories' im Java Magazin (bit.ly/devopsstories), die sich mit Agilität, DevOps & New Work befasst.
Konstantin Diener
Konstantin Diener
Vortrag: Mi 2.5
Themen: Agile
Use Cases
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, (Donnerstag, 22.April 2021)
10:15 - 13:15
Do 5.1
Workshop: Resiliente Organisation trifft Resiliente IT-Architektur
Workshop: Resiliente Organisation trifft Resiliente IT-Architektur

Schnell, robust und anpassungsfähig auf die ständig steigenden Marktanforderungen reagieren zu können – das ist das Ziel vieler Unternehmen. Während die meisten noch versuchen, mit agilen Prozessmethoden der wachsenden Dynamik und Komplexität Herr zu werden, setzen erfolgreiche Unternehmen auf weitgehend resilient organisierte Strukturen. Aber – wie geht das?

Wir teilen unsere Erfahrung, was Dynamikrobustheit in Unternehmen ist, wie sie entstehen kann und wie sie sich auf die IT-Architektur auswirkt. Am Beispiel zweier Großkonzerne berichten wir vom Umbau der Organisations- und IT-Strukturen in hierarchischen Organisationen. Wir beleuchten dabei Konzepte von Conways Gesetz über den Tech Radar bis hin zu Team Topologien. Dazwischen ist genug Zeit für Praxisfragen und Anwendungsbeispiele der Teilnehmenden.

Er ist promovierter Informatiker, Jahrgang 1978, Wahlhamburger, verheiratet, 2 Kinder, versteht sich als Digital Native, Servant Leader und Enabler von Netzorganisationen. Aktuell zeichnet er als CTO bei der FFG FINANZCHECK Finanzportale GmbH für die agile Transformation des Unternehmens verantwortlich. Zuvor trieb er als COO der Bauer Xcel Media in Deutschland den Umbau der Organisation sowie der vorhandenen technischen Gesamtarchitektur hin zu einer agilen Organisation voran. In weiteren Stationen als CTO, etwa bei der Mondia Media Group GmbH aus dem Bertelsmannumfeld, verantwortete er strategische Großprojekte wie etwa den Musik-Streaming-Dienst Ampya für Pro7/Sat1 (heute von Deezer übernommen) oder auch das vollständige IT-Outsourcing für die großen Telko-Unternehmen wie Vodafone oder o2. Sein persönliches Steckenpferd ist die technische und organisatorische Begleitung von Unternehmen und deren Teams bei deren digitalen und/oder agilen Transformation.
Alex Hoitz ist Wirtschaftspsychologin und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Potenziale von Individuen und Organisationen entfalten. Ihre Superkraft: Für Alex ist kein Problem zu komplex.
Agile Unternehmensprozesse und Werte führen langfristig zu mehr Zufriedenheit bei den Mitarbeitern eines Unternehmens, welche nur mit ausreichend Handlungsspielraum ihr volles Potenzial entfalten können. Genau Utes Fachgebiet, denn mit über 10 Jahren Führungserfahrung in digitalen Unternehmen bringt sie viel Praxiswissen in Ihre Organisation. Eine breite Kenntnis guter und suboptimaler Führungsstrukturen und Prozesse hilft ihr, die verschiedensten Problemquellen schnell zu identifizieren und geeignete Wege der Optimierung zu finden. Ergebnisorientiert etabliert sie eine Kultur der Wertschätzung, in der jeder mehr Zufriedenheit bei der Arbeit findet und keine unnötigen Blocker aufgrund langsamer Entscheidungsprozesse oder Fehlkommunikation entstehen. Das fördert die Unternehmenskultur und steigert die Produktivität in unerwartetem Ausmaß.
Stefan Link, Alexandra Hoitz, Ute Athen
Stefan Link, Alexandra Hoitz, Ute Athen
Vortrag: Do 5.1
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11:25 - 12:05
Do 2.2
Kunde - Vision - Backlog: In drei Schritten zum kundenzentrierten Produkt
Kunde - Vision - Backlog: In drei Schritten zum kundenzentrierten Produkt

In der Softwareentwicklung werden die Anforderungen an ein Produkt häufig von Stakeholdern oder Product Owner in einem Lastenheft definiert und dann im agilen Prozess in User Stories überführt. Die Anforderungen der Nutzer werden dabei oft außer Acht gelassen, was dazu führt, dass das fertige Produkt keine Akzeptanz findet. Es geht auch anders. Der Vortrag beleuchtet, wie eine Idee für ein Produkt nutzerzentriert entsteht und methodisch gestützt mit einfachen Mitteln in ein Product Backlog überführt wird. Ein konkreter Use Case inklusive praktischen Übungen in Miro zeigt, wie die Theorie umgesetzt wird und wie die einzelnen Schritte aufeinander aufbauen.

Zielpublikum: Product Owner, Business Analysten, Requirements Engineer, Projektleiter, Manager und alle, die agil ein Produkt entwickeln wollen
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis zu Agilität z.B. Verständnis darüber, was ein Product Backlog ist
Optional: grundlegende Erfahrung in Miro für die Übungen
Schwierigkeitsgrad: Basic

Extended Abstract:

In der Softwareentwicklung werden die Anforderungen an ein Produkt häufig von Stakeholdern oder Product Owner in einem Lastenheft definiert und dann im agilen Prozess in User Stories überführt. Die Anforderungen der Nutzer werden dabei oft außer Acht gelassen, was dazu führt, dass das fertige Produkt keine Akzeptanz findet. Es geht auch anders. Der Vortrag beleuchtet, wie eine Idee für ein Produkt nutzerzentriert entsteht und methodisch gestützt mit einfachen Mitteln in ein Product Backlog überführt wird. Ein konkreter Use Case inklusive praktischen Übungen in Miro zeigt, wie die Theorie umgesetzt wird und wie die einzelnen Schritte aufeinander aufbauen.

Praxisrelevanz und Anwendbarkeit:

Das im Vortrag vorgestellte Vorgehen wurde bereits bei mehreren Kunden in verschiedenen Branchen erfolgreich angewendet.

Vermittlungsart:

Die Teilnehmer bekommen neben wertvollen Praxistipps die Möglichkeit, das vermittelte Wissen schon während des Vortrags gerne auch anhand von eigenen Use Cases zu testen.

Expertise:

Die beiden Vortragenden gestalten und halten Schulungen zu Scrum, RE sowie weiteren methodischen Vorgehensweisen und verfügen über langjährige Beratungsexpertise in der agilen Softwareentwicklung. 

Marcel Gießler arbeitet seit 2011 als Scrum Master und agile Coach in verschiedenen Branchen. Er baute die EXXETA Methoden Schulungen mit auf, führt die Schulungen als Trainer durch und treibt das Thema Agilität innerhalb und außerhalb der Firma.
Tobias Pütz ist im Methodenbereich von EXXETA tätig und unterstützt seine Kunden bei der digitalen Produktentwicklung. Neben den Projekttätigkeiten hat er die EXXETA Methoden Schulungen aufgebaut und führt die Schulungen als Trainer durch.
Marcel Gießler, Tobias Pütz
Marcel Gießler, Tobias Pütz
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11:25 - 12:05
Do 3.2
Das Done Increment ist tot! Lang lebe das Done Increment!
Das Done Increment ist tot! Lang lebe das Done Increment!

Mit dem zentralen Element im populären Scrum Framework, dem fertigen Produktinkrement (jeden Sprint), stellen wir unser liebstes Hilfsmittel für eine Fokussierung in den Mittelpunkt. Wir wollen uns in Interaktion mit den Session-Teilnehmern der Frage 'was machen wir überhaupt und wozu?' widmen.

Zunächst zeigen wir auf, wie das fertige Produktinkrement als Zielsetzung und Vehikel der Auftragsklärung immer wieder Fokussierung ermöglicht. Auf dieser Basis beleuchten wir drei Ausgangssituationen für diese Fokussierung und wie sich darin Fragestellungen und Schwerpunkte wandeln:

  • Ich möchte lernen ein fertiges Produktinkrement in kurzen Zyklen zu liefern!
  • Ich möchte lernen das Produktinkrement zur Wertmaximierung zu nutzen!
  • Ein fertiges Produktinkrement soll mir helfen, schnell Annahmen über Marktbedürfnisse zu verifizieren. Kann es auch etwas anderes sein als laufende Software?

Zielpublikum: Du bist beteiligt bei der Entwicklung von digitalen Produkten.
Voraussetzungen: Du hast von Scrum schon mal etwas gehört und mindestens ein Produkt an den Markt gebracht.
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Das fertige Produktinkrement (jeden Sprint) ist als Element des populären Scrum Frameworks inzwischen ein alter Hut. Es ist aus unserer Sicht und Erfahrung dennoch zeitgemäß und hilfreich als Fokusinstrument. Wir haben gute Erfahrung gemacht, es als Hilfsmittel der Auftragsklärung von Scrum Master und Agile Coaches bei der Begleitung von Teams und Organisationen einzusetzen und dadurch kontinuierlicher Verbesserung eine transparente Stoßrichtung zu geben. Als Ausblick möchten wir in Interaktion mit den Teilnehmern beleuchten, wie im heutigen Kontext, in welchem moderne Technik neue Geschäftsmodelle möglich machen, eine neue Einordnung des fertigen Produktinkrements hilfreich sein kann.

Maximilian begleitet seit über 10 Jahren Softwareentwicklungsteams und deren Umfeld. Dabei steht immer das Verlassen ausgetretener Pfade um einen höheren Nutzen zu erzielen, im Vordergrund.
Christoph hat mehrjährige Erfahrung als Software Engineer, Scrum Master, Trainer und Coach. Seit 2010 unterstützt er Unternehmen bei der Etablierung agiler Prozesse und Methoden sowie der erfolgreichen Umsetzung von Produkten im IT Umfeld.
Demokratie im Unternehmen - Freuden und Fehler
Demokratie im Unternehmen - Freuden und Fehler

Wir haben vor 2016 ein demokratisches und partizipartives Unternehmen gegründet. Fünf Jahre später haben wir einige Höhen und Tiefen erlebt, Regelwerke gebaut und fangen an, über Strukturen zum Wachstum zu sprechen. Ein Erlebnisbericht...

Zielpublikum: Angestellte, Freie und Nixen
Voraussetzungen: none
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Dinge, die Hannes Mainusch begeistern, sind innovative Techniken, Röhrenradios und Fahrradfahren. Und es begeistert ihn, wenn Menschen in seiner Umgebung und er selbst lernen, besser zu werden. Er lernt gerade funktionale Programmierung mit Vue.js, TypeScript, die Modellierung von Organisationen und Dinge besser zusammen mit anderen zu machen. In den letzten Jahren war er im IT-Management und Berater. 2016 gründete er die kommitment GmbH & Co. KG zusammen mit Anke als Experiment einer radikal demokratischen Unternehmensberatung.
@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.
Maximilian Aulinger, Christoph Adelberger
Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg
Maximilian Aulinger, Christoph Adelberger
Vortrag: Do 3.2-1

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Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg
Vortrag: Do 3.2-2
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12:20 - 13:00
Do 2.3
Wie Chaos Engineering garantiert scheitert: Geschichten aus der Scaled-Agile-Welt
Wie Chaos Engineering garantiert scheitert: Geschichten aus der Scaled-Agile-Welt

Seit dem Beginn der Chaos-Engineering-Initiative beim Vertrieb der Deutschen Bahn sind inzwischen mehr als zwei Jahre vergangen. Nach gut 90 Game Days, etlichen produktionsrelevanten Findings und Überzeugungsarbeit in einem stark skalierten agilen Umfeld wissen wir, wie man sich selbst einfach mit Chaos Engineering in den Fuß schießen kann. In diesem Vortrag sprechen wir darüber, was unsere Zuhörenden tun können, um auf keinen Fall mit Chaos Engineering Erfolg zu haben.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Tester:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung, Testing
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Seit dem Beginn der Chaos-Engineering-Initiative beim Vertrieb der Deutschen Bahn sind inzwischen mehr als zwei Jahre vergangen. Nach gut 90 Game Days, etlichen produktionsrelevanten Findings und Überzeugungsarbeit in einem stark skalierten agilen Umfeld wissen wir, wie man sich selbst einfach mit Chaos Engineering in den Fuß schießen kann. In diesem Vortrag sprechen wir darüber, was unsere Zuhörenden tun können, um auf keinen Fall mit Chaos Engineering Erfolg zu haben. Das Cynefin-Framework, die sieben Network Fallacies, ein Game Day mit Beispielagenda und Scaled-Agile-Herangehensweisen sind nur einige gute Kandidaten, die viel Potential bieten, die eigene Chaos-Engineering-Initiative zu einem grandiosen Misserfolg zu machen. Nach unserer Erkundungsreise aus dem Projektalltag wissen unsere Zuhörenden, was sie selbst tun können, um zu scheitern.

Maik ist introvertiert, stottert und liebt es Talks zu halten. Was kann da schon schief gehen?
Bei der codecentric AG kümmert sich Maik um Chaos Engineering. In seiner +1 Zeit kümmert er sich um den Chaos Monkey For Spring Boot.
Oliver Kracht arbeitet bei der DB Vertrieb GmbH als Implementation Lead.
Seine Steckenpferde finden sich in den Bereichen der Softwarentwicklung sowie DevOps und Cloud Technologien.
Jonas vor dem Berge arbeitet als Implementation Lead bei der DB Vertrieb GmbH.
Seit über 10 Jahren wirkt er in allen Phasen der Softwarewareentwicklung mit Schwerpunkt auf Webapplikationen
Maik Figura, Oliver Kracht, Jonas vor dem Berge
Maik Figura, Oliver Kracht, Jonas vor dem Berge
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14:15 - 14:55
Do 3.4
Primer Funktionale Architektur
Primer Funktionale Architektur

Funktionale Architektur ist grundsätzlich anders als OO-Architektur:

  • unveränderliche Daten
  • Eingrenzung und Kontrolle von Effekten
  • konsequente Abstraktion
  • Einsatz von Mathematik bei der Modellierung

All dies reduziert Kopplung und führt generell zu mehr Flexibilität und Robustheit.  Der Vortrag gibt einen Kurzüberblick mit hoffentlich kritischen und provokativen Rückfragen - und den Antworten darauf.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: OO-Programmiererfahrung
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Michael Sperber is CEO of Active Group in Tübingen, Germany. Mike specializes in functional programming and has been an internationally recognized expert in the field: He has spoken at the top conferences in programming languages, authored many papers on the subject as well as several books. Moreover, he is an expert on teaching programming.
Business Agility - von Architektur bis zur Kultur - begreifbar machen
Business Agility - von Architektur bis zur Kultur - begreifbar machen

In den letzten Jahren scheint 'Agilität' als alleinstehender Begriff aus der Mode gekommen zu sein. Neue Trends wie 'Enterprise Agility' oder 'Business Agility' sind in aller Munde. Reicht es jetzt also für Unternehmen nicht mehr, einfach nur agil zu sein? Muss es nun Business Agility sein? Und steckt hinter 'Business Agility'? 

Der Vortrag stellt 4 Dimensionen, die Business Agility ausmachen vor - und Agile Methoden sind darin nur ein Teil einer Dimension. Dafür nehmen Technologie und Kultur einen maßgeblichen Platz ein. 

Um die 4 Dimensionen anschaulich zu machen, bringen wir in den ersten 8 Minuten eine Liste von Beispielen für Ausprägungen aus der Praxis mit. In den zweiten 8 Minuten nehmen wir Fragen zu den Dimensionen entgegen oder stellen wahlweise ein Praxisprojekt vor.

Zielpublikum: Architekten, Führungskräfte, Agile Coaches
Voraussetzungen: Grundsätzliches Verständnis von Agilität
Schwierigkeitsgrad: Basic

Extended Abstract:

'Agil' und 'Agilität' sind seit mehr als 15 Jahren als Begriffe in Unternehmen immer prominenter geworden und mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In den letzten Jahren scheint aber 'Agilität' als alleinstehender Begriff aus der Mode gekommen zu sein. Neue Trends wie 'Enterprise Agility' - zumeist jetzt als 'Business Agility' bezeichnet - sind in aller Munde. Reicht es jetzt also für Unternehmen nicht mehr, nur nach dem richtigen Maß an 'Agilität' zu streben? Muss es Business Agility sein? Und was ist dann eigentlich 'Business Agility'? 

Der Vortrag stellt 4 Dimensionen, die Business Agility ausmachen vor - und Agile Methoden sind darin nur ein Teil einer Dimension. Dafür nehmen Technologie und Kultur einen maßgeblichen Platz ein. Um die 4 Dimensionen anschaulich zu machen, bringen wir eine Liste von Beispielen für Ausprägungen aus der Praxis mit.

Die ersten 8 Minuten konzentrieren sich auf die Vermittlung des Modells. Die zweiten 8 Minuten geben die Möglichkeit für die Zuhörer relevante Fragen zu den 4 Dimensionen oder wahlweise ein aktuelles Praxisbeispiel aus einer Dimension kennenzulernen - Abstimmung dazu z.B. über Mentimeter.

Alex Birke ist Trainer, Advisor und Konferenzsprecher für Agilität und Lean. Er leitet den agilen Bereich von Accenture | SolutionsIQ im deutschsprachigen Raum und ist Lehrbeauftragter an der Universität Passau. Seit mehr als 10 Jahren fokussiert er sich auf die Nutzung Lean-Agiler Methoden bei der Skalierung von Bereichen mit mehreren hunderten bis zu mehreren tausenden Personen.
Philipp von Bentivegni ist Architekt, Coach und Enthusiast für neue Arbeitsweisen über Organisationsleveln hinweg. Mit der Vorliebe des innovativen Flows durch den gesamten Produktentstehungszyklus hinweg nutzt er seit über neun Jahren lean-agile Methoden um holistisch Business Agility zu ermöglichen. Er ist Teil des Führungsteams von Accenture | SolutionsIQ im deutschsprachigen Raum.
Michael Sperber
Alexander Birke, Philipp von Bentivegni
Michael Sperber
Vortrag: Do 3.4-1

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Alexander Birke, Philipp von Bentivegni
Vortrag: Do 3.4-2
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15:10 - 15:50
Do 3.5
Risky business? Bessere Softwareentwicklung mit überschaubaren Risiken durch Feature Toggles und Self-Service BI
Risky business? Bessere Softwareentwicklung mit überschaubaren Risiken durch Feature Toggles und Self-Service BI

Technische und fachliche Herausforderungen in hochkomplexen Umgebungen bergen große Risiken. Eine agile Herangehensweise bietet Chancen für ein nachhaltiges Risikomanagement: Kurze Feedbackzyklen, interdisziplinäre Kollaboration sowie kleines und inkrementelles Deployen reduzieren Risiken deutlich. Jedoch bringt jedes neue Feature wiederum neue unvorhersehbare Risiken mit sich. Wie geht man mit diesen Gefahren um, wenn man trotzdem eine kurze Time-to-Market einhalten möchte

Carsten Lill (Projektleiter), Jan-Torben Evers (Data Scientist) und Nils Hyoma (Agile Coach) berichten aus unterschiedlichen Sichtweisen, wie sie dieses Problem in den Griff bekommen haben. 

Sie haben gemeinsam auf der grünen Wiese eine neue Lösung mit ihren eng vernetzten Teams entwickelt.Parallel zu der Entwicklung der Dispositionssoftware haben wir eine Self-Service-Business-Intelligence-Lösung konzipiert und implementiert.

Zielpublikum: Product Owner, Projektleiter, Manager, Entscheider, Agile Coaches, Scrum Master, Architekten
Voraussetzungen: Grundlagen Scrum
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Risky business? Bessere Softwareentwicklung mit überschaubaren Risiken durch Feature Toggles und Self-Service BI

Technische und fachliche Herausforderungen in hochkomplexen Umgebungen bergen große Risiken. Eine agile Herangehensweise bietet Chancen für ein nachhaltiges Risikomanagement: Kurze Feedbackzyklen, interdisziplinäre Kollaboration sowie kleines und inkrementelles Deployen reduzieren Risiken deutlich. Jedoch bringt jedes neue Feature wiederum neue unvorhersehbare Risiken mit sich. Wie geht man mit diesen Gefahren um, wenn man trotzdem eine kurze Time-to-Market einhalten möchte?

Der deutsche Luftraum ist so eine komplexe Umgebung. Eine an die europäische Luftraumüberwachung (Eurocontrol) angebundene Dispositionssoftware, welche automatisch kritische Entscheidungen trifft, muss zeitnah realistische Zeitinformationen übermitteln. Werden diese Vorhersagen nicht eingehalten, droht der Verlust von begehrten Slots im Luftraum, was zu negativen Kettenreaktionen führen kann. Im schlimmsten Fall können hunderte Passagiere nicht am selben Tag zu ihrem Reiseziel gelangen. Dabei können hohe Folgekosten entstehen.

Carsten Lill (Projektleiter), Jan-Torben Evers (Data Scientist) und Nils Hyoma (Agile Coach) berichten aus unterschiedlichen Sichtweisen, wie sie dieses Problem in den Griff bekommen haben. Sie haben gemeinsam auf der grünen Wiese eine neue Lösung mit ihren eng vernetzten Teams entwickelt.

Neben gründlichen Tests der Systeme hilft die Auswertung von operativen Daten. Hierbei sind nicht etwa Logdateien, sondern die Überprüfung vorher definierter Metriken gemeint. Eine starre Data-Warehouse-Lösung oder Standard-Reports bieten hierbei jedoch nicht die notwendige Flexibilität, um ad-hoc reagieren zu können.

Parallel zu der Entwicklung der Dispositionssoftware haben wir eine Self-Service-Business-Intelligence-Lösung konzipiert und implementiert. Dabei hat das Team die Zeit zwischen den einzelnen Releases durch das verringerte Risiko sogar verkürzen können. Alle Entwickler:innen, wichtige Stakeholder, die Geschäftsführung und der Product Owner konnten jederzeit auf die Ergebnisse der Datenanalyse zugreifen und mit diesen arbeiten. Mit den Feature Toggles war es dem Scrum Team möglich, Änderungen ohne Deployment jederzeit zu aktivieren und auch wieder zu deaktivieren. In der Software vorhandene anpassbare Parameter erlauben es, die gewonnenen Erkenntnisse zur Optimierung sofort umzusetzen.

Der Entwicklungsfortschritt der jeweiligen Produktziele war durch Transparenz in Zielsetzung und Daten jederzeit überprüfbar. 

Carsten Lill (WPS – Workplace Solutions GmbH) interessiert sich für alles, was hilft, Projekte von der Vision bis hin zur Anforderung aufzusetzen. Er berät Kunden im Kontext Projekt- und Anforderungsmanagement, arbeitet als Agiler Coach und ist als praxisnaher Trainer für „Agilität und PM“ in Deutschland unterwegs.
Jan-Torben Evers studierte Wirtschaftsingenieurswesen an der Fachhochschule Wedel und der University of Abertay Dundee. Bereits während seines Bachelor Studiums konnte er erste Erfahrungen im Bereich agiler Projekte und Business Intelligence sammeln. Während des Master Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für große Datenmengen und statistische Zusammenhänge. Zu seinen Lieblings-Themen gehören Machine Learning, klassisches Business Intelligence und Big Data.
Nils Hyoma ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker, im Job Agiler Coach und privat leidenschaftlicher Wasserballspieler. Nils hat Japanologie, internationale BWL und Wirtschaftsinformatik in Hiroshima und Hamburg studiert. Zunächst als Entwickler aktiv eignete er sich die Grundlagen der agilen Softwareentwicklung an. Nach Stationen im Online Retail / eCommerce und in der IT-Beratung ist er seit 2020 für die WPS unterwegs. Nils betreut und coacht sowohl lokale als auch verteilte, internationale Teams und Projekte. Seit frühester Kindheit an ist Nils im Teamsport aktiv. Teamgeist spiegelt sich auch in seinem Berufsleben wider: Als Coach formt er aus Entwicklern und Analysten eingespielte Einheiten, die so selbstständig Produkte entwickeln können. Das Leitbild ist dabei immer der Fokus auf Kundenzufriedenheit.
Carsten Lill, Jan-Torben Evers, Nils Hyoma
Carsten Lill, Jan-Torben Evers, Nils Hyoma
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