SIGS DATACOM Fachinformationen für IT-Professionals

SEACON 2018

Software Engineering + Architecture

Radisson Blu Hotel, Hamburg: 03.-04. Mai 2018

SEACON 2018 (03.-04. Mai 2018): Call for Papers

Einreichungsende: 24. November 2017

Download Call for Papers (PDF)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie ein, Vorschläge für Vorträge (siehe „Formate der Konferenz“) für die Konferenz SEACON 2018 einzureichen.
Die Konferenz SEACON findet von Donnerstag 03. Mai bis zum Freitag 04. Mai 2018 in Hamburg statt. Anbei erhalten Sie den Call for Papers mit allen wichtigen Informationen zur Konferenz sowie Details und Terminen zu Ihren Einreichungen.

ÜBER DIE SEACON

Die SEACON ist eine Konferenz rund um aktuelle Themen der Software-Entwicklung und des Software-Engineering. Sie beinhaltet einerseits klassische Fachvorträge und Erfahrungsberichte namhafter und gestandener Experten. Andererseits bietet die Konferenz, insbesondere durch das Format Open Space, die Möglichkeit direkt und persönlich mit Experten und anderen Teilnehmern ins Fachgespräch zu kommen, sowie individuelle Fragen zu diskutieren oder diskutieren zu lassen. Mit Pecha Kucha haben wir zudem ein rasantes Format im Angebot, das Themen kurz und knackig auf den Punkt bringt.

TRACKS UND SCHWERPUNKTE DER SEACON

Die SEACON 2018 bietet 3 Tracks

Die hohe Dynamik der Märkte, die neue Geschäftsmodelle quasi über Nacht entstehen lässt, stellt die IT als Ganzes im Hinblick auf Skalierbarkeit, Liefergeschwindigkeit und Robustheit ständig vor neue Herausforderungen. Gleiches gilt konsequenterweise zum einen für die Software-Entwicklung und die dabei entstehenden Software-Architekturen als Teildisziplin der IT, zum anderen aber auch für die Organisationen an sich, die Software-Entwicklung betreiben. Auf mögliche Lösungsansätze für diese Herausforderungen fokussiert die SEACON, indem sie in drei aufeinander abgestimmten Tracks die Aspekte Software-Architektur, Organisation und Software-Engineering beleuchtet.

Während der Track „Skalierende Architekturen“ sich auf die für ein vertikales und horizontales Skalieren von Architekturen notwendigen Technologien konzentriert, stehen im zweiten Track „Lernende Organisationen“ die Organisationen an sich und damit die Menschen, die Software herstellen, im Mittelpunkt. Der dritte Track fasst die Organisation und Software-Architektur übergreifend zusammen, indem er „Anpassungsfähige Entwicklungsprozesse“ vorstellt. Alle drei Tracks werden im Folgenden detailliert beleuchtet.

• Skalierende Architekturen

Die zunehmende Komplexität von Geschäftsmodellen und die rasant ansteigende Geschwindigkeit, in welcher diese entstehen, stellen neue Anforderungen an Software-Architekturen. Früher konnten Software-Architekturen durch Refrakturierungen vom Spaghetti-Code hin zur modularen Service-Architektur mit den entsprechenden Geschäftsmodellen mitwachsen. Heute führt eine Fehlentscheidung im frühen Entwicklungsstadium einer Software-Architektur häufig dazu, dass das Geschäftsmodell wirtschaftlich und im Lichte der Digitalisierung unattraktiv wird.
Neu startende Unternehmen sind somit heute gut beraten, von Beginn an auf die Skalierbarkeit ihrer Software-Architekturen zu achten. Gestandene Software-Architekturen stehen dagegen vor der Herausforderung, zu einer flexibleren und skalierenden Software-Architektur zu migrieren. In beiden Situationen steht eine Frage im Mittelpunkt: wie viel Skalierbarkeit, horizontal und vertikal, ist denn eigentlich sinnvoll, technisch und wirtschaftlich? In diesem Track wird genau diese Frage von verschiedenen Seiten beleuchtet. Experten geben Ihr Wissen und ihre Erfahrungen in verschiedenen Beiträgen an das Publikum weiter und berichten, einerseits wie heute skalierende Architekturen vom ersten Tag an konzipiert sein sollten. Andererseits vermitteln sie uns, wie große gestandene Architekturen skalierbar gemacht können.

• Lernende Organisationen

Die Komplexität heutiger Märkte und die damit verbundene Dynamik, Instabilität, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit machen neue Organisationsformen notwendig. Es braucht schnelle Adaptions-fähigkeit, Innovationskraft, konkurrenzfähige Lösungen, eine passende Profitabilität, die richtigen Kollegen und eine gute Stimmung im Unternehmen.
Dieser Track adressiert die Themen, die eine moderne, agile und lernende Organisation ausmachen. Von der Führung über Softskills bis zur Netzwerkorganisation – alles was hilft die Digitalisierung als Chance zu nutzen ist willkommen. Insbesondere Erfahrungsberichte, Vorträge zur Sensibilisierung und interessante neue Lösungsansätze sind gewünscht. Themen:

  • Selbstorganisation
  • Management ohne Machtgerangel
  • Softskills
  • Neue Organisationsformen
  • Kommunikation und Kollaboration
  • Change und Transformation
  • Mitarbeiterqualifikation

• Anpassungsfähige Entwicklungsprozesse

Agilität ist aus unserer Sicht „angekommen“, oder zumindest kurz vor dem Ziel.
Daher wenden wir uns der zentralen Fragestellung zu, wie aus der dialektischen Beziehung zwischen „Dynamik“ und „robust“ anpassungsfähige Entwicklungskontinuen in den Unternehmen (oder auch zuhause) entstehen, die

  • den beteiligten Menschen Spaß und Motivation bieten (Software-Entwicklung wie auch Fach-bereiche!) sei es, durch neue Beziehungsformen (z. B. servant leadership) und Rollenver-ständnisse,
  • zu nachhaltigen Software-Entwicklungssystemen (Individual- wie auch Produktsoftware-Ent-wicklung) führen, die Veränderung bei den Anforderungen beschleunigen helfen,
  • Agilität auf eine neue Qualitätsebene hievt,
  • die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nicht nur unterstützt, sondern sogar beschleunigt,
  • der sich abzeichnenden neuen Komplexität (Architektur im Kleinen wie im Großen) adäqua-ter begegnen und das allgegenwärtige Entwicklungsrisiko aktiv aufgreift (und nicht einfach „nur“ mechanistisch zu reduzieren versucht),
  • neue Arten von Tools und neue Verständnisformen vom Toolzusammenspiel erfordern und hervorbringen.

Wie haben Startups dies vom „start up“ neu gedacht und sich neue Formen verordnet?
Wie wollen und wie können non-startups (vulgo: bestehende Unternehmen!) sich verändern, ohne identitätsstiftende Eigenschaften ungewollt zu verlieren?
Was sind erfolgskritische Rahmenfaktoren?
Was ist Realität, was Vision, was (noch!) Zukunftsspinnerei?
Haben Sie Teil an dieser Veränderung, teilen Sie sich und der SEACON-community mit – sei es aus Erfahrung, aus lfd. Konzeption oder auch aus Verlangen! Nehmen Sie teil an spannenden – und kontroversen – Diskussionen.

VORTRAGSFORMATE DER KONFERENZ

Klassischer Fachvortrag
Folienvorträge (auch mit Live-Demos): Dauer 45 Minuten

Pecha Kucha (20x20)
Sie können über alles sprechen (siehe „Themen“), nur nicht über 6 Minuten und 40 Sekunden. Bei Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha) stehen Ihnen exakt 20 Bilder zur Verfügung, die jeweils 20 Sekunden lang zu sehen sind. Der Vorteil dieser Vortragsform liegt in der kurzweiligen und prägnanten Präsentation mit rigiden Zeitvorgaben, die langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden ("death by PowerPoint"-Syndrom) verhindern. Sofern das Thema es zulässt, können Sie Ihren Beitrag sowohl als Pecha Kucha als auch als regulären Vortrag einreichen.

Open Space
In einer zentralen Plenumssitzung (45 - 60 Minuten) am Anfang der Konferenz wird der Open-Space-Marktplatz eröffnet. Auf einer Pinnwand sind alle verfügbaren Zeitblöcke mit Uhrzeit und Raumnamen dargestellt. Während des Open-Space-Marktplatzes können die Konferenz-teilnehmer eigene Themen einbringen. Hierzu schreiben sie ihr Thema auf einen DIN-A4-Zettel, stellen es ganz kurz im Plenum vor und hängen den Zettel dann auf einen der freien Pinnwand-Plätze, wodurch Zeitpunkt und Raum festgelegt sind. Dies wird solange wiederholt, bis die Zeit abgelaufen ist, keine Pinnwand-Plätze mehr frei sind oder keine Vorschläge mehr kommen. Der Fachbeirat kümmert sich anschließend darum, dass bei jeder dieser Sitzungen ein Moderator zur Verlaufs- oder Ergebnisprotokollierung dabei ist und ggf. ein oder mehrere Fachexperten (z.B. anwesende Sprecher) an der Diskussion teilnehmen.

Die Open-Space-Treffen werden in den Programmaushängen am Tagungsort ad hoc nachgetragen und sind damit wie reguläre Beiträge sichtbar und angekündigt. Am Ende der Konferenz werden die Ergebnisse kurz im Plenum vorgestellt und die Ergebnisprotokolle online bereitgestellt.
Für den Open Space können Sie vorab nichts einreichen, sondern erst auf der Konferenz selbst.
Allenfalls können Sie uns Ihre Absicht vorab kurz per E-Mail mitteilen.

Andere Formate
Haben Sie Vorschläge für andere Formate (als die oben genannten), die zur SEACON passen?

AKZEPTANZKRITERIEN

Bei der Bewertung der Einreichungen lassen wir uns von den folgenden Kriterien leiten:

• Praxisrelevanz: Wir möchten, dass die Teilnehmer Dinge lernen, die sie in der beruflichen Praxis direkt einsetzen können. Konzeptionelle oder "Out-There"-Einreichungen sind zwar möglich, müssen aber richtig gut sein, damit sie angenommen werden. Berichte aus konkreten Projekten (oder ausführliche Praxisbeispiele in regulären Vorträgen) sind auch eine gute Annahmevoraussetzung. Als Berater steigern Sie Ihre Chancen, wenn Sie den Projektbericht gemeinsam mit Ihrem Kunden/Projektpartner vorstellen.

• Vermittlungsart und Vortragsstil: Einreichungen, die alternative, partizipative Formate verwenden, werden bevorzugt. Wenn die klassische Vortragsform gewählt wird, dann sind uns auch hier unkonventionelle Stile lieber.

• Sprecher: Es liegt uns viel daran, interessante, lebendige und (in einem gewissen Rahmen) unterhaltsame Vorträge im Programm zu haben. Sprecher, die entsprechende Erfahrung nachweisen, haben eine höhere Chance, angenommen zu werden.

• Vollständigkeit: Füllen Sie die Felder des Einreichformulars vollständig aus. Nur vollständig ausgefüllte Formulare werden bewertet. Die Reviewer (ebenfalls Fachexperten) wollen aus dem Text Ihrer Einreichung den Nutzen für das Zielpublikum erkennen.

FACHBEIRAT der SEACON

Jochen Meyer – Holisticon AG
Henning Wolf – it-agile GmbH
Dr. Carola Lilienthal – WPS Workplace Solutions
Frank Düsterbeck – HEC GmbH
Dr. Stefan Link – FFG FINANZCHECK Finanzportale GmbH
Dirk-Andrew Heil – ISS Software GmbH

EINREICHUNGSUNTERLAGEN

Ihre Einreichungen erfolgen bitte ausschließlich online per Formular über
http://confcall.sigsdatacom.de
Für die SEACON wählen Sie: SEACON 2018

Fachvorträge können in Deutsch (präferiert) oder Englisch gehalten werden. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen unbedingt in der Sprache des Vortrags ein.
Es sind maximal 2 Sprecher je Vortrag erlaubt.

Einreichungsende: 24. November 2017

Wir erwarten von Ihnen die folgenden Angaben:

1. Track für den Sie einreichen
Dann je Einreichung:

  • Titel – prägnant, treffend, Interesse schaffend – max. 130 Zeichen, incl. Leerzeichen
  • Zusammenfassung – max. 960 Zeichen, incl. Leerzeichen)
  • Ausführlichere Beschreibung
  • Sie lernen: 3-5 Bulletpoints)
  • Wer sind Sie? (Kurzbiografie) max. 480 Zeichen, incl. Leerzeichen
  • Welche Voraussetzungen müssen die Teilnehmer mitbringen, um einen Nutzen zu erfahren?
  • Was sind Ihre Kernaussagen bzw. wie ist Ihre grobe Agenda?
  • In welchen Formaten (siehe weiter vorne) können bzw. möchten Sie den Beitrag leisten?
  • In welcher Art und in welchem Stil möchten und können Sie das Thema vermitteln?
  • Wo und wann haben Sie das Thema schon einmal vorgetragen, publiziert oder behandelt?
  • Wir wünschen uns gerne Arbeitsproben oder einzelne Beispielfolien, die einen Eindruck des Folienstils geben. Diese Arbeitsproben, Beispielfolien oder Bilder senden Sie bitte per Email mit Bezug auf den Titel an: wolfgang.reuter[at]sigs-datacom.de

Wir erwarten von jedem Sprecher, dass er am jeweiligen Konferenztag (wo er spricht) bereits zum Konferenzbeginn zur Verfügung steht.
Wir möchten damit eine bessere Interaktion fördern und erwarten auch, dass die Sprecher in den Pausen für die Teilnehmer für Gespräche oder Fragen zur Verfügung stehen.

WICHTIGE DATEN

Einreichungen nur über das Einreichungsformular:
http://confcall.sigsdatacom.de
Für die SEACON wählen Sie: SEACON 2018

Einreichungsende: 24. November 2017

Zu- oder Absagen: 14. Februar 2018

Bitte reichen Sie diesen Call for Papers gerne auch an Ihre Kollegen weiter.
Wir möchten uns im Voraus für Ihre Einreichungen bedanken.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Fachbeirat der SEACON 2017
Jochen Meyer (jochen.meyer[at]holisticon.de)
Henning Wolf (henning.wolf[at]it-agile.de)
Dr. Carola Lilienthal (Carola.Lilienthal[at]c1-wps.de)
Frank Düsterbeck – (Frank.Duesterbeck[at]hec.de)
Dr. Stefan Link – (stefan.link[at]scalamento.de)
Dirk-Andrew Heil – (dirk-andrew.heil[at]iss.soprasteria.com)

Sprecherkoordination:  Wolfgang Reuter (wolfgang.reuter@sigs-datacom.de)

 

Download Call for Papers (PDF)